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Datenrisiko bei Geräteverlust vermeiden - so geht's

30.04.2014 | 07:54 Uhr |

Geht ein Firmen-Tablet verloren oder wird es gestohlen, kommen mit dem Gerät auch die darauf gespeicherten Daten abhanden. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich dieses Risiko minimieren.

Vor einiger Zeit machte die Schlagzeile "Stararchitekt vergisst iPad im Taxi" die Runde. 1000 Euro bot der Architekt von Parlamentsbauten in Berlin und Kongress-Zentren in China dem Finder – wegen der vielen „geheimen Dokumenten und wichtigen Planungen und Entwürfen für Berlin“, die das iPad enthalte. Doch dem Taxler war es wohl mehr wert gewesen, das iPad kam nicht zurück...

 

Geht ein Smart Device verloren oder wird es gestohlen, kommen mit dem Gerät auch die darauf gespeicherten Daten abhanden. Maßnahmen gegen dieses Risiko sind zum einen regelmäßige Backups, die je nach Einsatzszenario auch die betrieblichen Daten auf einem privaten Tablet umfassen. Zum anderen müssen die verlorenen Daten gegen unbefugten Zugriff und Missbrauch geschützt werden. Hier spielen die Zugangskontrolle, die Verschlüsselung der Daten und die Möglichkeit zur Datenfernlöschung (Remote Wipe) eine Rolle.

 

Laut einer Studie des deutschen Hightech-Verbandes Bitkom räumten zehn Millionen Bundesbürger ein, dass ihnen bereits einmal ein Mobiltelefon abhandenkam. 4 Millionen Bürger wurden danach Opfer eines Diebstahls und weit mehr als die Hälfte gab an, ein Mobiltelefon verloren zu haben.

 

Ob Android, iOS, Windows oder Blackberry, Smartphone oder Tablet, was bei allen Gerätetypen und Geräteklassen gleich wichtig ist, ist die Überprüfung und Einhaltung der Sicherheitsanforderungen im Unternehmen. Wie die Praxis zeigt, liegt hier für IT-Abteilungen eine große Herausforderung. Gerade durch eine Vielzahl der Gerätetypen mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

 

Dabei können insbesondere Tablets zu einer bösen Überraschung werden: Unternehmen nutzen oftmals Geräte, die für den Consumer-Bereich entwickelt wurden und den hohen Sicherheitsanforderungen eines Unternehmens nicht gerecht werden. Firmendaten könnten so in die Hände Unbefugter gelangen, manipuliert werden und verloren gehen.

 

Die BYOD-Maxime kann diese Bedrohung noch erhöhen, wenn eine gemischt betrieblich-private Nutzung zugelassen wird. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, vor dem Einsatz von Tablets eine Risikoanalyse vorzunehmen, die die folgenden Fälle unterscheidet:

  • Ein betriebliches Tablet soll zu betrieblichen Zwecken eingesetzt werden.

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