Dokumente und Einstellungen

Datenmüll löschen und sicher von der Festplatte fegen

Freitag den 14.09.2007 um 08:49 Uhr

von Markus Weber

Um überflüssige Dateien, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, ohne Aufwand von der Festplatte zu putzen, installieren Sie einen Helfer wie die Freeware Be Clean 1.4 , das für die private Nutzung kostenlose XP-Clean Free 5.7 oder die 20 Dollar teure Shareware CM Disk Cleaner 1.5.7 . Die englischsprachigen Tools für Windows XP finden und löschen temporäre Dateien, ungültige Verknüpfungen, den Browser-Cache, Cookies und die Liste der zuletzt besuchten Websites. Eine Vorschau zeigt die zum Löschen vorgesehenen Dateien vor der Beseitigung an, und Sie können Dateien vom Löschen ausschließen.

Temporäre Dateien Ihrer letzten Surfsitzungen fegen Sie mit der Freeware Clear Prog 1.4.2 Beta 13 von der Festplatte. Das Utility unterstützt den Internet Explorer, Firefox, Mozilla sowie Opera. Auf Knopfdruck oder automatisch – beim Systemstart löscht es alle Daten, die Ihr Browser beim Besuch von Websites zwischengespeichert hat.

Platz freischaufeln: Datenmüll auf den Laufwerken
beseitigen Sie am besten mit einem Tool wie CM Disk
Cleaner
Vergrößern Platz freischaufeln: Datenmüll auf den Laufwerken beseitigen Sie am besten mit einem Tool wie CM Disk Cleaner
© 2014

Unter Windows gelöschte Dateien lassen sich häufig wiederherstellen, auch wenn sie nicht mehr im Windows-Papierkorb zu finden sind. Eine Funktion zum nachhaltigen Löschen ergänzen Sie mit dem englischsprachigen Tool Sure Delete 5.1.1 . Markieren Sie im Windows-Explorer die zu löschenden Dateien, und wählen Sie im Kontextmenü „Senden an, Sure Delete“. Nach der Behandlung durch die Freeware lassen sich die Dateien allenfalls in einem Datenrettungslabor restaurieren.

XP-Shell-Erweiterungen systematisch aussieben

Datenmüll der besonderen Art sind nicht mehr benötigte Shell-Erweiterungen. Sie nisten sich im Windows-Explorer ein und werden meist bei Klicks mit der rechten Maustaste sichtbar. Winzip etwa installiert im Kontextmenü von Dateien Einträge wie „Zu einem Archiv hinzufügen“. Immerhin überlassen es die meisten Anwendungen beim Setup oder sogar innerhalb der Programmoptionen dem Benutzer, ob er solche Erweiterungen aktivieren will. Spätestens bei einer De-Installation der Software verschwinden die Shell-Erweiterungen. Zu viele dieser Erweiterungen sind aber lästig. Manche Shell-Extensions sind außerdem nicht an bestimmte Anwendungen gekoppelt und lassen sich nicht so einfach loswerden. Das einfach gehaltene Gratis-Tool Shellex View verschafft Ihnen einen Überblick und hilft beim Deaktivieren unerwünschter Erweiterungen.

Um das Tool zu verwenden, entpacken Sie es zunächst in einen beliebigen Ordner. Shellex View benötigt keine Installation und hinterlässt keine Spuren im System.

Röntgenblick für den Windows-Explorer: Das Gratis-Utility
Shellex-View zeigt alle in Windows registrieren Shell-Erweiterungen
an
Vergrößern Röntgenblick für den Windows-Explorer: Das Gratis-Utility Shellex-View zeigt alle in Windows registrieren Shell-Erweiterungen an
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Rufen Sie das Programm per Doppelklick auf. Das Hauptfenster listet alle Shell-Erweiterungen auf, unter anderem mit einer Beschreibung, dem Namen des Herausgebers und dem Typ. Erweiterungen, die von Microsoft angelegt wurden, gehören meist zum Standardumfang von Windows oder MS Office. Sie sollten daher unangetastet bleiben. Bei Erweiterungen anderer Hersteller wählen Sie aus, welche sinnvoll und nötig sind. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Erweiterung, die Sie selten oder nie brauchen, und wählen Sie „Deaktiviere gewählte Inhalte“. Damit wird aber nicht etwa die Shell-Erweiterung selbst gelöscht, sondern nur der entsprechende Registry-Eintrag stillgelegt.

Freitag den 14.09.2007 um 08:49 Uhr

von Markus Weber

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