Sicherheit

Die ersten Schritte nach einem Datendiebstahl

Mittwoch, 17.08.2011 | 10:58 von Nick Mediati
© Polylooks
Hacker haben zugeschlagen und Ihre Zugangsdaten erbeutet? Wir geben Ihnen sechs Sofort-Tipps, mit denen Sie Datenverlust und finanziellen Schaden vermeiden.
Anfang Juni wurde bekannt gegeben, dass die Hacker-Gruppe LulzSec in SonyPictures.com eingedrungen ist und dort Zugriff auf etwa 1 Millionen Benutzerkonten erhalten hat. Die Hacker-Gruppe selbst hat davon 50.000 Benutzerkonten inklusiver einiger Details veröffentlicht. Wenn Sie einen Sony Pictures Benutzerkonto haben, dann müssen Sie damit rechnen, dass Ihre persönlichen Informationen möglicherweise veröffentlicht wurden. Sie können an dieser Tatsache nichts ändern, aber Sie können ein paar Maßnahmen treffen, damit Ihr persönlicher Schaden so gering wie möglich ausfällt. Wir geben sechs Tipps.

1. Ändern Sie Ihre Passwörter

Das sollte das erste sein, was Sie im Verdachtsfall tun müssen: Ändern Sie das Passwort für das Benutzerkonto, das gehackt wurde. Wenn Sie das gleiche Passwort auch für andere Dienste verwendet haben, sollten Sie auch diese ändern (wobei Sie grundsätzlich nie ein Passwort für verschiedene Zugänge verwenden sollten). Achten Sie bei der Gelegenheit auf die Qualität Ihres neuen Passworts und vergessen Sie nicht, sich dieses neue Passwort auch zu merken .

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2. Halten Sie Ausschau nach Phishing-Versuchen und bösartigen E-Mails

Wenn Ihre E-Mail-Adresse beim Datenklau weltweit veröffentlicht oder zumindest mit gestohlen wurde, dann kann es passieren, dass Spammer und Hersteller von Malware sich eingeladen fühlen Ihnen E-Mails zu senden. Es ist also nicht wunderlich, wenn Sie nach dem Hack noch mehr Spam erhalten. Wie immer sollten Sie vorsichtig vorgehen, wenn Sie verdächtige E-Mails erhalten. Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwartet haben, insbesondere, wenn Sie diese Person nicht kennen. Klicken Sie nicht auf Links in unbekannten E-Mails.

3. Gefahr droht über den Briefpostweg

Wenn beim Hackangriff auch Ihre Post-Anschrift bekannt geworden ist, kann es passieren, dass die Cyber-Kriminellen Ihnen betrügerische Nachrichten auf dem normalen Postweg zusenden. Seien Sie also auch hier vorsichtig. Sie sollen auf jeden Fall argwöhnisch werden, wenn Sie Geld bezahlen oder persönliche Informationen preisgeben sollen.

Mittwoch, 17.08.2011 | 10:58 von Nick Mediati
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