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So gehen Sie richtig mit Ihren Daten um

13.05.2010 | 10:51 Uhr |

Daten und Datenbestände sehen sich unterschiedlichen Anforderungen durch den tatsächlichen operativen Alltag und Business Intelligence ausgesetzt. Das traditionelle Datenmanagement stößt hier an seine Grenzen.

Jeder Unternehmensmitarbeiter sollten immer auf den aktuellsten Datenbestand zugreifen können - so sieht das Ideal im Unternehmen aus. Doch bei der dafür erforderlichen Technik happert es noch, viele Systeme sind noch nicht so weit, wie Berater Wolfgang Zinke, Experte für Datenbank-Management und Data Warehousing bestätigt: "Das ist aber mit der heutigen Datenbank-Technologie nicht praktikabel." Nur die Integration von operativem und analytischem Processing auf ein und derselben Datenbasis führt seiner Meinung nach zum Erfolg.

Damit würden langwierige und fehleranfällige Prozesse bei der Archivierung und beim ETL (Extract, Transform, Load) beseitigt werden. Außerdem ließe sich damit die allgegenwärtigen Redundanz und Ressourcenverschwendung reduzieren. Als Ergebnis bekommt man aktuellere und zuverlässigere BI-Auswertungen.

Berater Wolfgang Zinke.
Vergrößern Berater Wolfgang Zinke.
© 2014

Das bisherige Kernproblem sieht Zinke darin, dass Daten in operativen Systemen und in BI-Systemen meist nicht zueinander passen, weil sie unterschiedliche Datenmodelle erfordern.

Large-Scale Query Processing behindert beim BI die operative Verarbeitung. BI-Systeme sind zudem häufig auf Datenhistorie angewiesen sind, während operative Systeme Momentaufnahmen der Daten bearbeiten und diese auch überschreiben - das bedeutet eine weitere Erschwernis.

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