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Verschlüsselungsverfahren unter Open Suse und Ubuntu

24.12.2009 | 10:33 Uhr |

Unternehmens-Daten auf Notebooks und externen Medien brauchen besonderen Schutz. Wir zeigen, welche Werkzeuge Linux-Distributionen wie Ubuntu und Open Suse, um sensible Daten zu verschlüsseln.

Anfang 2009 haben die Verkaufszahlen mobiler Computer erstmals Desktop-Computer überholt. Leider floriert auch das Geschäft der Langfinger, die es nicht nur auf edle Hardware, sondern auch auf Geschäftsgeheimnisse, Passwörter, Bank- und Kreditkartendaten abgesehen haben. Für Privatpersonen ist der Hardware-Verlust teuer und der Datendiebstahl ärgerlich. Für Geschäftsleute und Unternehmen kann sich Letzteres als Super-Gau erweisen, wenn die gestohlenen, sensiblen Daten nicht gegen unbefugte Zugriffe gesichert sind.

Solche Horrorszenarien lassen sich vermeiden: Mit Verschlüsselung verwandeln Sie einen Datenträger oder eine Datei in einen Tresor, in dem sensible Daten physikalisch verschlüsselt liegen. Erst die Eingabe des richtigen Passworts öffnet den Safe. Aktuelle Linux-Distributionen bieten Tools, mit denen die Verschlüsslung sensibler Daten nicht mehr nur eine Sache von Administratoren oder paranoiden Computerfreaks ist.

Open Suse 11.1 und Ubuntu/Kubuntu 8.10 ( die aktuelle Version ist seit dem 29. Oktober 2009 9.10 ) bieten dazu jeweils zwei Werkzeuge: Die Verschlüsselung mit Hilfe von Container-Dateien und die Verschlüsselung einer ganzen Partition.

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