Von FAT32 in NTFS umwandeln: Es ist ohne Datenverlust möglich, eine FAT32-Partition in eine NTFS-Partition umzuwandeln. Eine Konvertierung in umgekehrter Richtung ist jedoch unter Windows nicht vorgesehen. Das Umwandeln ist einfach: Machen Sie den Buchstaben des gewünschten Laufwerks ausfindig, zum Beispiel E:. Unter Windows Vista öffnen Sie das Konsolenfenster mit Administratorrechten: Drücken Sie dazu auf den Startknopf, tippen Sie ins Suchfeld "cmd" ein, klicken Sie das Resultat mit Rechts an und wählen Sie Als Administrator ausführen. Unter Windows XP öffnen Sie per Start/Ausführen und Eingabe von "cmd" das Konsolenfenster.
Tippen Sie nun den folgenden Befehl ein, wobei Sie statt E: den gewünschten Laufwerksbuchstaben nehmen: "convert E: /FS:NTFS". Drücken Sie Enter. Um zu verifizieren, dass Sie die richtige Partition umwandeln, fragt Windows Sie nach der Volumebezeichnung. Geben Sie diese ein; achten Sie beim Eintippen auf die korrekte Groß-/Klein-Schreibung. Ein Konvertieren ist übrigens auch beim Laufwerk C: kein Problem. Allerdings wird jenes erst nach einem PC-Neustart umgewandelt, damit Windows exklusiven Zugriff darauf hat.
Wichtig: Mit dem beschriebenen Vorgehen wird die NTFS-typische Rechteverwaltung übernommen. Das bedeutet: Normale Benutzer können im Wurzelverzeichnis (direkt in E:) nur Ordner erstellen, aber keine Dateien ablegen. Auch darf ein Anwender nicht auf Ordner eines anderen Benutzers zugreifen. In vielen Fällen ist das so erwünscht, aber bei der gemeinsamen MP3-Sammlung wäre es eher störend. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Umwandeln, ob es sich um eine Partition handelt, auf die jeder Benutzer des PCs Vollzugriff haben soll. Wenn ja, hängen Sie hinter dem Befehl noch den Schalter "/NoSecurity" an, also "convert E: /FS:NTFS /NoSecurity".
Dieser Artikel ist von Gaby Salvisberg von unserer Schwesterpublikation PCtipp.
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