Datei-Infos durchsuchen

Donnerstag den 22.06.2006 um 11:02 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Auf Ihrer Festplatte lagern etliche MB oder sogar GB an Text-, Bild-, Video- oder Audiodateien. Nicht immer sind die Dateien übersichtlich in mehreren Ordnern organisiert. Häufig lassen sie sich auch über die Namen nicht eindeutig identifizieren. Es ist dann schwierig, Dateien mit bestimmten Inhalten zu finden. Sie können Dateien mit zusätzlichen Informationen, beispielsweise Stichwörtern oder Kommentaren, versehen und sie darüber schneller aufspüren. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.
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Problem:

Auf Ihrer Festplatte lagern etliche MB oder sogar GB an Text-, Bild-, Video- oder Audiodateien. Nicht immer sind die Dateien übersichtlich in mehreren Ordnern organisiert. Häufig lassen sie sich auch über die Namen nicht eindeutig identifizieren. Es ist dann schwierig, Dateien mit bestimmten Inhalten zu finden.

Lösung:

Sie können Dateien mit zusätzlichen Informationen, beispielsweise Stichwörtern oder Kommentaren, versehen und sie darüber schneller aufspüren. Für die Suche nach Datei-Inhalten gibt es eine Vielzahl spezialisierter Programme. In der Medienbibliothek des Windows Media Players beispielsweise katalogisieren Sie Audio- und Videodateien.
Die Suchfunktion berücksichtigt dann nicht nur den Dateinamen, sondern zusätzlich die in den MP3-Tags enthaltenen Informationen. Auch die Suchfunktion von Windows-XP (<F3>) erlaubt es, innerhalb von Dateien zu suchen. Sie wertet nicht nur den Inhalt etwa von DOC- oder TXT-Dateien aus, sondern auch zusätzliche Infos, die in der Datei enthalten oder als NTFS-Stream angehängt sind. Welche Infos das sind und wo genau sie sich befinden, hängt vom Dateityp und vom Programm ab, mit dem die Datei erstellt wurde.

Bei MS-Office-Dokumenten sind etwa Titel, Autor oder Kommentare direkt in der Datei untergebracht. Das gleiche gilt für MP3-Dateien (Tags) und die EXIF-Infos in Bilddateien. Bei TXT-Dateien dagegen speichert Windows XP die Informationen als zusätzlichen NTFS-Stream im Dateisystem. Das funktioniert natürlich nur auf einer Partition, die mit NTFS formatiert ist.

Datei-Infos erstellen:

In MS-Office-Programmen gehen Sie auf "Datei, Eigenschaften". Auf der Registerkarte "Zusammenfassung" sind standardmäßig schon einige Felder ausgefüllt. Im Feld "Titel" speichert beispielsweise Word einen Auszug aus der ersten Zeile des Dokuments. "Autor" und "Firma" enthalten die Daten, die Sie bei der ersten Registrierung des Programms eingegeben haben. In die Felder "Thema", "Kategorie", "Stichwörter" und "Kommentar" tippen Sie weitere Infos ein, die das Dokument genauer beschreiben.

Andere Programme bieten oft entsprechende Möglichkeiten. In Open Office klicken Sie auf "Datei, Eigenschaften" und in Paint Shop Pro X auf "Bild, Bildinformationen". Grundsätzlich lassen sich bei allen Dateitypen die Infos im Explorer bearbeiten. Gehen Sie im Kontextmenü auf "Eigenschaften, Dateiinfo", und tragen Sie die gewünschten Werte ein. Welche Felder zur Verfügung stehen, hängt vom Dateityp ab.

Datei-Infos suchen:

Starten Sie die Windows-Suche über die Taste <F3>. Klicken Sie auf "Dateien und Ordner", und füllen Sie die Suchmaske aus. In das Feld "Ein Wort oder ein Begriff innerhalb der Datei" gehört der Suchbegriff. Nach einem Klick auf "Suchen" zeigt Ihnen der Explorer die Dateien an, in denen der Suchbegriff entweder direkt im Text oder in den Datei-Infos enthalten ist.

Tipp: Bei großen Datensammlungen hilft Ihnen der Index-Dienst von Windows 2000 und XP. Wie Sie ihn einrichten und nutzen, erfahren Sie im PC-WELT-Wiki unter "Windows-Tipps".

Donnerstag den 22.06.2006 um 11:02 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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