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Diese Datei-Formate sollten Sie kennen

Die PC-Welt strotzt nur so vor Datei-Formaten, aber nur wenige sind wirklich wichtig. Wir zeigen Ihnen, welche Datei-Formate Sie kennen sollten und wie Sie ein Format bequem in ein anderes umwandeln.

Die Dateizuordnung von Anwendungen lässt sich unter Windows XP, Vista und 7 mit wenigen Mausklicks ändern
Vergrößern Die Dateizuordnung von Anwendungen lässt sich unter Windows XP, Vista und 7 mit wenigen Mausklicks ändern
© 2014

Wussten Sie, dass eine Datei mit der Endung .xyz die Koordinaten von Molekülen enthält, die vom Programm Xmol visualisiert werden? Selbstverständlich! Aber nicht alle Dateiendungen lassen sich so einfach herunterbeten.

Das Lexikon Wikipedia listet unzählige Dateiendungen auf von Programmen, die vielen unbekannt sind. Diese muss man zum Glück nicht alle kennen. Mit den wichtigsten Bild- und Dokumentformaten lässt sich der PC-Alltag problemlos bestreiten. Und falls Sie einmal eine Datei überhaupt nicht kennen: Bei uns erfahren Sie, wie Sie (fast) jedes Format identifizieren.

Windows zeigt standardmäßig nur die Endungen von unbekannten Dateiformaten
Vergrößern Windows zeigt standardmäßig nur die Endungen von unbekannten Dateiformaten
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Endung verrät den Ursprung
Jede Datei unter Windows muss eine Erweiterung tragen, damit sie erkannt und mit dem richtigen Programm geöffnet wird. Sie steht immer hinter einem Punkt am Schluss des Namens. Eine Word-Datei hat zum Beispiel die Endung .doc - so weiß Windows, zu welcher Software sie gehört und wie das Programmsymbol aussehen muss. Standardmäßig blendet Windows die Endung bei bekannten Programmen aus, um die Dateinamen nicht unnötig zu verlängern. Bei unbekannten Dateien bleibt die Endung hingegen sichtbar, damit der Benutzer zumindest einen Hinweis auf den Ursprung erhält und beispielsweise auf der erwähnten Wikipedia-Seite weitere Nachforschungen anstellen kann.

Die Zuordnung zu einem bestimmten Programm ist aber nicht in Stein gemeißelt. Wenn zum Beispiel mehrere Fotoanwendungen installiert sind, lässt sich genau festlegen, welche für bestimmte Bildformate zuständig sein soll. Klicken Sie dazu eine Datei mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie im Kontextmenü Öffnen mit/Programm auswählen (Windows XP) bzw. Öffnen mit/Standardprogramm auswählen A (Windows Vista/7). Das System führt nun alle Anwendungen auf, die für diesen Dateityp infrage kommen. Überzeugen Sie sich, dass die Option "Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen" aktiviert ist, klicken Sie auf das gewünschte Programm und danach auf OK.

Tipp: Möchten Sie auch die Dateiendungen von bekannten Programmen einblenden, wählen Sie unter XP im Windows-Explorer Extras/Ordneroptionen/Ansicht. Deaktivieren Sie nun unter "Dateien und Ordner" die Option "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden". In Windows Vista/7 finden Sie dieselbe Einstellung im Windows-Explorer unter Organisieren/Ordner- und Suchoptionen.

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