Sie arbeiten mit Outlook Express? Ab Version 6 können Sie ebenfalls bestimmte Dateitypen sperren. Dazu aktivieren Sie auf der Registerkarte "Sicherheit" unter "Extras, Optionen" den Punkt "Speichern oder Öffnen von Anlagen, die möglicherweise einen Virus enthalten könnten, nicht zulassen". Wenn Sie das SP1 für den Internet Explorer 6 installiert haben, ist diese Einstellung bereits aktiv.
Um zu entscheiden, ob eine Datei sicher ist, verwendet Outlook Express die Einstellung "Öffnen nach dem Download bestätigen" des Windows-Explorers. Für HTA-Dateien ist beispielsweise standardmäßig die Einstellung "Öffnen nach dem Download bestätigen" eingeschaltet. In diesem Fall sind diese Dateien in Outlook Express gesperrt.
Diese Liste passen Sie an, indem Sie im Explorer "Extras, Ordneroptionen" aufrufen. Auf der Registerkarte "Dateitypen" markieren Sie den Dateityp, den Sie sperren oder zulassen wollen, und klicken auf die Schaltfläche "Erweitert". Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Öffnen nach dem Download bestätigen", oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Typ immer ohne Rückfrage zuzulassen. Bei bestimmten, besonders gefährlichen Dateitypen können Sie das Kontrollkästchen erst gar nicht deaktivieren; so bleiben etwa EXE-Dateien tabu.
Beachten Sie, dass es sich bei dieser Sperrung nicht um einen vollständigen Schutz handelt. Die Datei wird nämlich nicht - wie von der Meldung vorgetäuscht - gelöscht, sondern nur nicht angezeigt. Sobald Sie die Häkchen vor der Option wieder entfernen, sind alle Anhänge wieder zum Öffnen freigegeben - auch die der früher empfangenen Mails.
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