Das tun Sie dagegen:
Die wirkungsvollste Maßnahme ist zweifellos, verdächtige Mailanhänge prinzipiell nie zu öffnen. Verdächtig sind alle Datei-Anhänge, die Sie unaufgefordert bekommen haben. Das gilt besonders, wenn Sie Mails von einem unbekannten Absender erhalten oder wenn die Sprache der Betreff-Zeile nicht mit der Sprache des Mailpartners übereinstimmt.
Zu den verdächtigen Mails zählen aber auch ausführbare Dateien in Mails bekannter Absender, sofern Sie diese nicht explizit angefordert haben. Die meisten Viren und Würmer kommen nämlich von Absendern, mit denen Sie auch sonst Mails erhalten - schließlich verschicken die sich gern mit Hilfe des Adressbuchs auf dem befallenen System. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber einmal zu oft nachfragen, was der Datei-Anhang enthält.
Outlook XP bietet standardmäßig eine Reihe von Sicherheitseinstellungen für Datei-Anhänge, die Sie besser vor versehentlichem Öffnen schützen. Anders als die Vorgängerversionen sperrt Outlook XP in Mailanhängen alle Dateien, die es von der Datei-Erweiterung her als ausführbar erkennt.
Nur der Systemadministrator kann die Liste der gesperrten Extensionen ändern. Wenn Sie sich auch ohne Administratorrechte beispielsweise eine selbständig ablaufende Diashow zusenden lassen wollen, dann bitten Sie einfach den Absender, eine andere Endung zu wählen und Ihnen in der Mail die korrekte Extension mitzuteilen. Wenn Sie die Datei wieder umtaufen, läuft sie wie gewünscht.
Falls Sie mit einer älteren Outlook-Version arbeiten, sollten Sie auf jeden Fall dafür die entsprechenden Sicherheits-Updates installieren (für Outlook 98 erhältlich unter dieser Adresse (7,2 MB), für Outlook 2000 unter dieser Adresse (14,0 MB). Damit werden die verbesserten Sicherheitseinstellungen der Version XP auch unter Outlook 98 und 2000 nachgerüstet.
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