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Das verrät Ihr Browser über Sie

30.11.2004 | 09:00 Uhr |

Wenn Sie auf einen Webserver im Internet zugreifen, überträgt Ihr Browser im Header des HTTP-Protokolls Daten über Ihre Systemkonfiguration, ohne dass Sie es merken.

Der Server auf der Gegenseite erfährt durch die Informationen im Header, welchen Browser und welches Betriebssystem in welcher Sprache Sie nutzen. Außerdem wird ihm mitgeteilt, ob Sie durch einen Klick auf einen Link auf die aktuelle Seite gelangt sind. Wenn ja, wird die Adresse der vorhergehenden Web-Seite übertragen - also von der Seite, auf der sich der Link befunden hat ("Referrer"). Das ist aber noch nicht alles. Der Webserver erfährt auch, welche Bild- und Dateiformate der Browser unterstützt (zum Beispiel JPG, DOC und XLS), ob er XML-tauglich ist und ob er Echtzeit-Komprimierung von HTML-Seiten unterstützt. Auch Cookies werden im HTTP-Header übertragen.

Manche Proxys schreiben zusätzliche Daten in den Header

Sollten Sie einen Proxy-Server nutzen, kann es sein, dass dieser weitere Daten in den Header schreibt, etwa Ihre echte IP-Adresse. Ob er das tut, hängt von seiner Konfiguration ab. Wenn ja, handelt es sich um einen "transparenten" Proxy, der sich nicht zum anonymen Surfen eignet.

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