Sicherer Internet-Zugang
Das sollten Sie noch beachten
Der Anschluss von DSL-Hardware an den PC ist ganz einfach, denn alle benötigten Kabel gehören normalerweise zu Lieferumfang. Natürlich können Sie auch andere als die mitgelieferten Strippen verwenden. Das DSL-Modem oder den Router verbinden Sie mit dem DSL-Splitter über ein gewöhnliches Ethernet-Kabel (Typ UTP, 1:1). Für die Verbindung zwischen Router und PC kommt ebenfalls ein Ethernet-Kabel zum Einsatz. Ein DSL-Modem schließen Sie über ein handelsübliches USB-Kabel an den Rechner an. Zwar unterstützen die meisten älteren DSL-Modems nur USB 1.1, Sie können aber trotzdem ein 2.0-Kabel verwenden. Auch der Anschluss des Modems an einen USB-Hub damit möglich. Achten Sie auf die maximalen Kabellängen: Bei USB sollten Sie fünf Meter, bei Ethernet ungefähr 100 Meter nicht überschreiten.
Bei einem DSL-Volumentarif dient die tatsächlich übertragene Datenmenge als Berechnungsgrundlage. Sobald das im gewählten Tarif enthaltene Monatslimit – ein oder mehrere GB – überschritten wird, zahlen Sie drauf –, und das kann teuer werden, denn manche Provider runden in diesem Fall auf das nächste GB auf. Vor solchen Zusatzkosten schützt ein regelmäßiger Blick auf die bislang angefallene Datenmenge. Einige Provider liefern diese Info im Online-Konfigurationsmenü. Fein raus sind Nutzer der DSL-Hardware Fritzbox von AVM. Mit dem „Push Service“ verschickt die Box täglich eine Volumenübersicht für den laufenden Monat als Mail. Die neue Funktion gibt’s in allen aktuellen Firmware-Versionen. Updates laden Sie unter http://www.avm.de .
Mit der Freeware DFÜ-Optimierer ändern Sie die für die Übertragungsgeschwindigkeit per DSL relevanten Systemeinstellungen für MTU, Rwin und TTL komfortabel über Schieberegler. Optimierte Einstellungen für DSL wählen Sie bequem per Schalftläche aus – das ist besonders einfach und auch für weniger versierte Anwender geeignet. Die Wirksamkeit der neuen Einstellungen können Sie direkt in DFÜ-Optimierer prüfen. Das macht weitere Tools überflüssig. So schön die Versprechungen des Tools auch sein mögen, lohnt die Optimierung nicht grundsätzlich, wie die folgende Checkliste zeigt:
Geschwindigkeit (+): Der tatsächlich erzielbare Geschwindigkeitsgewinn lässt sich im Voraus zwar nicht bestimmen, doch theoretisch ist ein um ein paar Prozentpunkte höherer Datendurchsatz möglich.
Handhabung (+): Statt sich durch die Registry zu quälen, bieten DSL-Tuning-Tools eine übersichtliche und klar verständliche Bedienerführung.
Aufwand (-): Zwar helfen Tools beim automatischen Optimieren der relevanten Windows-Einstellungen, doch ohne Herumprobieren geht es dennoch nicht. Das kostet Zeit und Nerven.
Risiko (-): Möglicherweise führt das Schrauben an den Windows-Einstellungen sogar dazu, dass Ihr Internet-Zugang durch ungünstige DFÜ- und Netzwerkparameter langsamer statt schneller wird.
Fazit: Von einer DSL-Optimierung profitieren vor allem Power-Nutzer, die viele Stunden im Internet zubringen und Web, Mail, Downloads sowie Audio- und Videoübertragungen intensiv nutzen. Gelegenheits-Onliner kommen auch ohne DSL-Tuning aus.



