Sonderzeichen: Wählen Sie Ihr Passwort so, dass es Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen enthält. Das funktioniert allerdings nicht bei allen Zugängen, denn nicht immer werden alle verfügbaren 128 Zeichen oder die 96 gebräuchlichen Zeichen des Ascii-Zeichensatzes unterstützt. Ratsam ist es auch, statt Zahlen die mit <Shift> erreichbaren Sonderzeichen zu verwenden oder beide Modi zu kombinieren. Aus „1964“ wird so „!)&$“, „1)6$“ oder „!9&4“. Aus einem Passwort lassen sich auf diese Weise mindestens zwei oder drei verschiedene ähnliche Passwörter erzeugen.
Mehrteilige Codes: Benutzen Sie einen Code, der sich aus mindestens je einer Buchstaben- und Zahlenkombination zusammensetzt. Den Zahlenblock platzieren Sie am besten vorne. Eine Untersuchung des amerikanischen Verschlüsselungs- und Passwortexperten Bruce Schneier (www.schneier.com) ergab nämlich, dass nur 10 Prozent aller untersuchten mehrteiligen Passwörter diesen Teil vorne haben, hinten dagegen 90 Prozent. Knack-Tools setzen hinten mit ihrer Arbeit an. Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, dann positionieren Sie einen Zahlenblock an mehreren Stellen, etwa vor und innerhalb des merkbaren Begriffs.
Abgekürzter Satz: Weit verbreitet und sinnvoll ist auch die Satz-Methode. Dabei setzen Sie die Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes zu Ihrem Passwort zusammen. Beispielsweise wird aus „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ auf diese Weise „AHEENDWHZ“.
Die Vorteile dabei: Eine solche Aneinanderreihung von Zeichen taucht in keiner Wörterliste auf, und Sie können sie sich dennoch gut merken. Abwandeln lässt sich die Kombination, indem Sie Groß- und Kleinbuchstaben benutzen („AheEndWhz“) und Zahlwörter durch Zahlen ersetzen („Ah1EndWh2“). Weitere Varianten: Sie tauschen den Buchstaben O durch eine Null aus oder ein doppeltes O durch eine 8. Statt you schreiben Sie U und statt E eine 3, statt i ein ! und so weiter.
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