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QR-Codes im Detail erklärt

30.05.2011 | 15:55 Uhr |

QR-Codes sparen Zeit: Jedes moderne Smartphone mit Kamera kann die Informationen der kleinen schwarzweißen Quadrate schnell lesen. Hier erfahren Sie, wozu die Punktematrix gut ist.

Es ist fast wie eine schleichende Invasion: Das kleine schwarzweiße Quadrat mit dem scheinbar wirren Punktemuster ist heute schon so selbstverständlich, dass man sich kaum noch Gedanken darüber macht. Der 2D-Code hat viele Einsatzgebiete: Das
Punktemuster findet sich auf Internetseiten, Zeitschriften, Schmuck, Verpackungen, Lebensmitteln, Textilien, Plakaten oder auch auf Dokumenten wie Visa und selbst auf der Haut als Tattoo.

QR-Codes selbst machen

QR steht für „Quick Response“ und ist eine Entwicklung der japanischen Firma Denso Wave Incorporated. Das Punktemuster feierte durch den Zuwachs an Smartphones und Minicomputern seinen Siegeszug. Der Code lässt sich mit einer im Mobilgerät eingebauten Digitalkamera abfotografieren und mittels einer Software übersetzen. Denso Wave erlaubt die freie und kostenlose Nutzung.

Test: QR-Code-Scanner für Android

1. Vorteile und Inhalte der Punktematrix
Der QR-Code ist ein erweiterter Strichcode. Seine Vorzüge und Einsatzgebiete in Kürze:
● Er bietet hohe Datendichte auf kleinstem Raum. Denn im Gegensatz zum herkömmlichen Strichcode sind in der Matrix horizontal und vertikal Informationen enthalten.
● Die Dateigröße des Codes ist gering. Format und Design lassen sich ohne Verlust an Qualität und Information anpassen. Durch eine Fehlerkorrektur ist der Code selbst dann lesbar, wenn er teilweise zerstört ist, außerdem lässt er sich einfach drucken.
● Besitzer von geeigneten Mobilgeräten können damit im Alltag schnell Infos aufrufen, speichern und weiterverarbeiten. Ein QR-Code enthält üblicherweise Daten wie numerische und alphabetische Zeichen, kann aber auch Symbole integrieren.

QR-Codes zum Aufkleben

40 Versionen von QR-Codes gibt es derzeit: Oben zu sehen sind die typischen Quadrate der kleinsten und der größten Variante.
Vergrößern 40 Versionen von QR-Codes gibt es derzeit: Oben zu sehen sind die typischen Quadrate der kleinsten und der größten Variante.

Meist werden QR-Codes genutzt, um das umständliche Abtippen von Texten zu ersparen. Das kann etwa die längere Adresse einer Internetseite sein. Weitere Daten können Routeninformationen, Lesezeichen für den Internet-Browser oder auch Kurznachrichten, Telefonnummern, (E-Mail-)Adressen oder Kombinationen daraus sein wie in elektronischen Visitenkarten („vCards“). Neben unverschlüsselten können auch vorher verschlüsselte Daten in QR-Codes kodiert werden, etwa Eintrittskarten und Fahrscheine.

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