Notebooks gibt es von groß bis klein, von leicht bis schwer, von lahm bis schnell – gar nicht so einfach, bei dieser Fülle das passende Produkt zu finden.
Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wofür Sie das Notebook nutzen wollen: Multimedia und Fernsehen machen auf einem Laptop mit 17-Zoll-Display am meisten Spaß. Für unterwegs sind diese Notebooks allerdings zu schwer. Mobilrechner mit 15,4 Zoll großem Display können Sie als PC-Ersatz verwenden. Mit knapp unter drei Kilogramm sind sie leicht genug, um sie gelegentlich mitzunehmen. Wenn das Notebook unterwegs immer dabei sein muss, sollten Sie auf Laptops mit einem 13,3-Zoll- oder noch kleineren Display setzen: Sie wiegen meist unter zwei Kilogramm. Wenn Sie ein handliches Gerät suchen, das nur zum Surfen und für Texte reichen muss, greifen Sie zu einem Netbook – die günstigen Mini-Laptops kosten zwischen 200 und 500 Euro.
Rechenleistung: Selbst in den günstigsten Notebooks sitzt ein Doppelkern-Prozessor wie der Intel Pentium Dual Core oder der AMD Turion (64) X2. Zusammen mit 2 GB RAM und einer 160-GB-Festplatte reichen diese Laptops locker für Alltagsaufgaben aus und schultern auch Windows Vista. Aktuelle Prozessortechnik wie der Core 2 Duo mit Penryn-Kern steckt in Notebooks ab rund 800 Euro: Sie sind doppelt so rechenstark wie die Einsteiger-Laptops.
Wollen Sie das Notebook später für aufwändigere Anwendungen wie Videobearbeitung oder Spiele einsetzen, sollten Sie bereits jetzt in einen rechenstarken Laptop investieren, denn CPU und Grafikkarte lassen sich nicht oder nur sehr aufwändig aufrüsten. Ob Sie ein Notebook mit AMD- oder Intel-CPU wählen, ist zweitrangig: AMD-Laptops sind bei ähnlicher Ausstattung meist günstiger, Notebooks mit Intel Centrino rechenstärker und stromsparender. Beim Arbeitsspeicher genügen eigentlich 3 GB – mehr nutzt Vista in der 32-Bit-Version nicht. RAM ist derzeit aber so günstig, dass viele Hersteller ihre Notebooks mit 4 GB ausstatten – aufrüsten müssen Sie dann nicht mehr. Bei der Festplatte sollten Sie neben der Kapazität auch aufs Tempo achten, denn bei Office- oder Multimedia- Programmen bremst eine lahme Platte.
Spiele sehen auf einem Notebook am besten in der maximalen Displayauflösung aus. Achten Sie deshalb darauf, dass die 3D-Leistung der Karte dafür hoch genug ist: Mittelklasse-Karten, etwa die Geforce 9600M GT oder die AMD Mobility Radeon HD 3650, reichen meist für eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Um DX-10-Kracher wie Crysis ruckelfrei spielen zu können, brauchen Sie ein teures Notebook mit High-End-Karte wie der Geforce 9800M GTS/GTX.
Akkulaufzeit: Wie lange ein Notebook im Batteriebetrieb durchhält, hängt von der Arbeitslast und der Displayhelligkeit ab. Im Office-Betrieb bei 100 cd/m2 schaffen die meisten Notebooks mit einem Standard- Akku zwei bis drei Stunden. Drei bis vier Stunden erreichen viele Notebooks mit 14- Zoll-Display. Über vier Stunden Laufzeit bekommen Sie vor allem bei Subnotebooks oder mit einem optionalen Hochleistungsakku. Auch Netbooks mit 6-Zellen-Akku knacken die 4-Stunden-Grenze - manche laufen sogar über sieben Stunden. Spielen Sie im Akkubetrieb eine DVD ab, reduziert sich die Laufzeit um rund eine Stunde, bei der Blu-Ray-Wiedergabe etwa um 1,5 Stunden, bei 3D-Spielen sinkt sie noch stärker.
Ausstattung: Soll das Notebook den PC ersetzen, muss es genügend Schnittstellen haben damit Sie alle Peripheriegeräte an den Laptop anschließen können. Besonders empfehlenswert sind viele USB-Ports: Sie sollten am Gehäuse aber nicht zu nahe beieinander liegen, sonst blockiert beispielsweise ein dicker USB-Stick in einem Port die anderen Anschlüsse.
Achten Sie auch auf die Verteilung der Schnittstellen am Gehäuse, um Kabelwust auf dem Schreibtisch zu vermeiden: Monitorausgang und Netzwerkanschluss etwa liegen idealerweise an der Notebook-Rückseite. In vielen günstigen Notebooks steckt noch ein WLAN-Modul, das nach dem älteren Standard 802.11g arbeitet: Haben Sie einen 11n-Router oder wollen Sie sich einen anschaffen, sollten auch das Notebook diesen WLAN-Standard unterstützen.
Darauf müssen Sie beim Notebook-Kauf achten:
Netbook:
- Intel Atom Prozessor
- 10,2-Zoll-Display
- 160 GB große Festplatte
- Grafikkarte im Chipsatz integriert
- Preis rund 380 Euro
Mittelklasse-Notebook:
- Intel-Prozessor Core 2 Duo T5800
- 15,4-Zoll-Display
- 320 GB große Festplatte
- Grafikkarte Mobility Radeon HD3650
- Preis rund 800 Euro
Multimedia-Notebook:
- Intel-Prozessor Core 2 Duo P9400
- 17-Zoll-Display
- 640 GB große Festplatte
- Grafikkarte Geforce 9600 GT
- Preis rund 1200 Euro
Die Top-Notebooks aus dem PC-WELT-Testcenter bis 1000 Euro:
Die Top-Notebooks aus dem PC-WELT-Testcenter über 1000 Euro:
Acer Aspire 5930G
Acer Aspire 6920G
Asus M51V
Dell Studio 15
Dell XPS M1530
Fujitsu-Siemens Amilo Pa 2510
Fujitsu-Siemens Amilo Pa 3515
Fujitsu-Siemens Amilo Pi 3540
Fujitsu-Siemens Amilo Si 2636
HP Compaq 6730b
HP Compaq 6910p
HP Pavilion DV5-1199EG
Medion Akoya S5610
MSI GX 600
Samsung R560 Aura P8400 Madril
Samsung R700
Samsung X22
Sony VGN-FW11M
Toshiba Qosmio G50 2374
Toshiba Satellite Pro U400
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