Eventuell müssen noch die Notebooks von Geschäftsreisenden mit einer Desktop-Firewall abgesichert werden, und auch im Netzwerk installierte WLANs bedürfen besonderer Kontrolle. Ansonsten haben kleine Unternehmen mit Firewall, Malwarescanner, Spamblocker und Web-Filter alle Werkzeuge zur Hand, um die Sicherheit ihrer Workstations und die Produktivität der Mitarbeiter sicherzustellen. Alles, was darüber hinaus geht, ist für das schmale IT-Budget eines Kleinunternehmers oft zu teuer und nicht vonnöten. Dazu zählt beispielsweise der Hacker-Schutz mit einem IDS oder gar ein Honeypot, mit dem Eindringlinge im Netzwerk in die Irre geführt werden sollen.
Sollten Sie sich vor Datenklau oder rechtswidrigen Inhalten auf Ihren Firmen-Rechnern fürchten, dann sorgen Programme wie Device Wall dafür, dass keine externen Festplatten oder USB-Sticks angesteckt werden können. Außerdem existiert Software, die vertrauliche Unternehmensdaten erkennt und beispielsweise den Versand unterbindet. Diese Maßnahmen können allerdings oft mit ein wenig Raffinesse umgangen werden und dürften in den meisten Firmen kaum gebraucht werden.
Einen VPN-Server brauchen kleine Firmen eher in Einzelfällen, denn der ergibt nur Sinn, wenn regelmäßig Daten mit vordefinierten Gegenstellen, beispielsweise Filialen, ausgetauscht werden müssen. Ratsam ist der Einsatz von VPN, wenn mobile Mitarbeiter häufig Zugriff aufs Firmennetz brauchen.
Oft behelfen sich die IT-Verantwortlichen auch mit einfachen Tricks, die spezielle Lösungen überflüssig machen. Unerwünschten Programm-Installationen beugen Sie beispielsweise vor, indem jeder Mitarbeiter auf seinem PC nur eingeschränkte Benutzerrechte erhält. Damit werden die meisten Installationsversuche verhindert und eine Software zur Applikationskontrolle im Netzwerk man kann sich damit sparen.
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