Gut und Böse: Der Internet Explorer teilt Websites in mehrere Sicherheitszonen ein.
Der Internet Explorer verwendet so genannte Zonen, um Websites in gefährliche und weniger gefährliche einzuteilen. Zonen enthalten URLs von Sites und unterliegen Sicherheitsbeschränkungen, die getrennt verwaltet werden. Es gibt vier Zonen mit jeweils eigenen Sicherheitsstufen: In der "Internet-Zone" sind alle Sites enthalten, die nicht bereits in einer anderen Zone untergebracht wurden.
Die Sicherheitsstufe ist auf "Mittel" voreingestellt. Die Zone "Lokales Intranet" schließt die Intranet-Server ein. Hier ist die "niedrige Sicherheitsstufe" eingestellt. Über die Schaltfläche "Sites" lassen sich Server hinzufügen. Außerdem tragen Sie hier Web-Anwendungen ein, die Zugriff auf Ihre lokale Festplatte benötigen. In der Zone für "Vertrauenswürdige Sites" sind alle Websites eingetragen, denen man uneingeschränkt vertrauen kann. Aus diesem Grund steht die Sicherheitsstufe hier auf "sehr niedrig". Damit sind zum Beispiel Nachfragen beim Ausführen unsignierter Active-X-Controls erlaubt.
Zu den "Eingeschränkten Sites" gehören alle Websites, die möglicherweise gefährlich sind. Die Sicherheitsstufe steht hier standardmäßig auf "Hoch". Die Zonen werden in den "Internetoptionen" im Register "Sicherheit" konfiguriert. Dort befindet sich ein Schieberegler, mit dem sich vier Sicherheitsstufen einstellen lassen. Sobald sich die Sicherheitsstufe für eine Zone ändert, gibt der Internet Explorer eine Warnung aus. Die Voreinstellungen für die einzelnen Zonen stellen einen guten Kompromiss dar. Wer vorsichtig ist, sollte Active-X in der Internet-Zone auf jeden Fall ausschalten.
Die Schaltfläche "Stufe anpassen" erlaubt es Ihnen, die Sicherheitseinstellungen einer Zone zu ändern. Sobald Sie die Einstellungen für eine Stufe geändert haben, verschwindet der Schieberegler. Stattdessen erscheint ein Hinweis, dass benutzerdefinierte Einstellungen verwendet werden. Über die neue Schaltfläche "Standardstufe" wird der Schieberegler wieder eingeblendet. Die Änderungen, die Sie an den Sicherheitseinstellungen vorgenommen haben, bleiben jedoch erhalten.
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