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Das Maximum aus Windows Vista herausholen

03.09.2007 | 09:01 Uhr |

Vista bietet eine große Portion Optimierungspotenzial, das Sie herauskitzeln sollten. Wir zeigen Ihnen, wie Síe mit geringstem Aufwand das Maximum aus dem Betriebssystem herausholen. Das Motto: komfortabler und schneller.

Vista bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit denen Sie das Betriebssystem reaktionsschneller und komfortabler machen. Die meisten der Einstellmöglichkeiten bedürfen nicht einmal eines Registry-Eingriffs. In der Regel erforderlich sind allerdings Administratorrechte. Bei Bedarf macht Sie die Benutzerkontensteuerung von Vista auf diesen Umstand aufmerksam. Dann müssen Sie einen Benutzernamen und das korrespondierende Passwort für ein Konto mit Admin-Rechten eingeben und die Aktion bestätigen. Die Systemsteuerung bildet auch in Vista den Mittelpunkt der Betriebssystemkonfiguration. Hier nehmen Sie die wichtigsten Systemeinstellungen vor und passen Vista an Ihre individuellen Bedürfnisse an.

Readyboost soll die Zugriffe auf die Auslagerungsdatei beschleunigen. Sie benötigen dafür einen USB-Stick oder anderen Flash-Speicher mit USB-2.0-Schnittstelle und mindestens 256 MB Kapazität. Nach oben hin ist die Nutzung von Flash-Speicher als System-Cache auf 4 GB begrenzt.

Optimal ist es, wenn Sie auf dem Stick Platz in der Größe des Hauptspeichers reservieren. Um Readyboost zu nutzen, verbinden Sie den Stick mit dem Computer und klicken in der daraufhin erscheinenden Dialogbox auf „System beschleunigen“. Im nächsten Dialogfenster aktivieren Sie die Option „Dieses Gerät verwenden“ und stellen den zu reservierenden Speicher über den Schieberegler ein. Den verbleibenden Platz auf dem Stick nutzen Sie wie gewohnt – der für den Cache vorgesehene Speicher steht dagegen nicht mehr für den Anwender zur Verfügung. Beim Verwalten des Speichers verwendet Vista jetzt den USB-Stick als Cache für die Auslagerungsdatei. Der Pufferspeicher soll helfen, die häufig auftretenden kleinen Verzögerungen bei der Nutzung von oft verwendeten Applikationen zu reduzieren. Wegen der kurzen Zugriffszeiten des Flash-Speichers arbeitet Windows damit nach Ansicht von Microsoft schneller. Um dies umzusetzen, werden Daten von ständig genutzten Programmen im Flash-Speicher des USB-Sticks vorgehalten, damit sie bei Bedarf schneller geladen werden können als von einer Festplatte.

Nachträglich lässt sich die Cache-Nutzung eines USB-Sticks im Kontextmenü des Stick-Laufwerks unter „Eigenschaften“ auf der Registerkarte „ReadyBoost“ anpassen.

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