08.01.2010, 11:05

Benjamin Schischka

Windows 7

Das 32-Bit-Internet

Am stärksten fällt 64-Bit-Nutzern der Fokus auf 32-Bit-Systeme im Internet auf. Beispielsweise gibt es zwar eine 64-Bit-Version von Microsofts Internet Explorer, wer aber mit Chrome, Firefox oder Opera surft, der tut das in 32-Bit. Wer treuer Firefox-Nutzer ist, sollte seine Entscheidung zur 64-Bit-Fassung generell gut überdenken. Auch wenn Firefox laut Herstelleraussagen auch mit 64-Bit-Systemen funktioniert, sollen bereits Problemfälle bekannt geworden sein. Bei einigen Nutzern soll der Browser nur im XP-Modus von Windows 7 starten, andere mussten zwingend als Admin angemeldet sein, um die Anwendung auszuführen - im Redaktionsalltag konnten wir diese Probleme jedoch nicht beobachten.
Doch selbst, wenn Sie ein Fan des Internet Explorers sind und die Vorzüge der 64-Bit-Version auskosten wollen, gibt es ein goßes Problem: Der Adobe Flash Player – ein Browser-Plug-In, das die meisten Videos und Animationen darstellt – hat keine 64-Bit-Fassung.
Da Flash-Anwendungen auf nahezu jeder normalen Webseite vorhanden sind, würde das bedeuten, dass Sie entweder nur sehr schwerfällig, lückenhaft oder sogar gar keine Webseiten aufrufen können. Die Alternative: Nutzen Sie fürs Erste die 32-Bit-Version des Plug-Ins und warten und hoffen Sie, dass Adobe bald nachrüstet. Das kann nach aktuellem Stand der Dinge jedoch ein ganzes Weilchen dauern. Denn Adobe hat derzeit nur ein einziges 64-Bit-Flash-Plug-In in Entwicklung – und zwar für Linux.
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