Smartphone

Dank LTE mit Hochgeschwindigkeit ins Internet

Dienstag, 15.11.2011 | 12:33 von Friedrich Stiemer
Gegenüber dem UMTS -Netz setzt LTE (Long Term Evolution) neue Maßstäbe. Mit einem theoretischen Download von bis zu 50 MBits/s und einem Upload von maximal 10 MBit/s lässt LTE seine Vorgänger UMTS oder auch HSPA alt aussehen. In der Praxis sind zwar bis jetzt nur maximal 16 MBit/s im Download möglich, doch für ein Mobilfunknetz ist das schon außer Konkurrenz. Man nennt LTE in Deutschland auch 4G, also die vierte Generation im Mobilfunk. UMTS und HSPA ist auch weitläufig unter 3G bekannt, also der dritten Generation.

Das HTC Rezound, welches im Jahr 2012 in Amerika in den
Handel kommt, unterstützt LTE.
Vergrößern Das HTC Rezound, welches im Jahr 2012 in Amerika in den Handel kommt, unterstützt LTE.
© HTC

Aktuell bieten Provider wie die Telekom oder Vodafone LTE als DSL-Ersatz auf dem Land an, welches dann über USB-Empfangsticks oder Antennen empfangbar ist. Denn dort mangelt es ja bekanntlich immer noch an der Verfügbarkeit von Highspeed-Internet-Anschlüssen. Dies war außerdem auch eine Auflage der Bundesregierung, die die freien Funkfrequenzen an die Anbieter verkauft hat. In Amerika ist 4G schon länger vorhanden und auch flächendeckender ausgebaut. Wobei jedoch zu beachten ist, dass mit 4G in Amerika nicht nur LTE, sondern auch Techniken wie Wimax oder HSPA+ gemeint sind. Dort sind - im Gegensatz zu Deutschland - aber auch viel mehr Smartphones im Handel, welche mit LTE umgehen können. Langsam aber sicher wird das Netz aber auch hierzulande für die Nutzung mit dem Handy freigegeben. So soll auch die das mobile Internet via LTE im Jahr 2012 zum Repertoire eines guten Smartphones gehören.


Dank LTE: Aufwändigere Apps in 2012

Apple hat mit Siri auf dem iPhone 4S eine einzigartige Sprachsteuerung auf den Markt gebracht. So kann der Anwender Termine in seinen Kalender eintragen lassen, Erinnerungen erstellen, Wetterdaten für einen bestimmten Standort abfragen oder auch Kochrezepte suchen und auch vorlesen lassen – und das alles im Dialog mit dem Gerät. Gerüchten zufolge soll Apple die Siri-Technik auch Drittanbietern zur Verfügung stellen, damit sich diese die Sprachsteuerung in ihren Apps zu Nutze machen können. Doch Google und Microsoft werden Apple nicht lange die Spitze überlassen und entwickeln wohl schon eine Alternative zu Siri. So wird voraussichtlich 2012 ein heftiger Konkurrenzkampf darüber entstehen, wer die bessere Steuerung anbietet. Die Konsequenz daraus wird wohl sein, dass die aktive Sprachsteuerung zum Standard wird.

Neben der Sprachsteuerung kommt eine weitere Revolution auf uns zu: Augmented Reality (kurz „AR“). Die Erweiterung der Realität mit Hilfe von Computern vermischt die reale Welt mit der virtuellen. Das bekannteste Beispiel für AR ist wohl die aktive Einblendung von Informationen wie der Spielstand oder die teilnehmenden Mannschaften eines Fußballspiels auf dem Bildschirm.

Augmented Reality in Aktion auf dem iPhone.
Vergrößern Augmented Reality in Aktion auf dem iPhone.

Beim Smartphone hingegen wird die eigene Smartphone-Kamera genutzt. Starten Sie eine entsprechende App und richten die Kamera beispielsweise auf eine bekannte Skyline, so poppen in Echtzeit Informationen zu Gebäuden in Sichtweite auf, wie Baujahr, Höhe oder Geschichte. Aber auch Spiele sind möglich. So können künstliche Gegner im realen Sichtfeld auftauchen, welche man mit einem Fadenkreuz abschießen muss. Die Möglichkeiten gehen aber noch weit darüber hinaus und befinden sich noch in den Kinderschuhen. In 2012 sollen derartige Apps zum Standard gehören.

Dienstag, 15.11.2011 | 12:33 von Friedrich Stiemer
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