Daddeln als Beruf
So wird man Game-Designer und -Developer
Die ersten Gehversuche bei der Entwicklung von Computerspielen haben vor rund 50 Jahren stattgefunden. Heute zählt die Game-Industrie zu einer der weltweit wichtigsten Zukunftsbranchen, die mittlerweile höhere Umsätze als Hollywoods Filmindustrie erzielt. Im Zuge immer komplexer werdender Anforderungen, wie beispielsweise eine immer ausgefeiltere Grafik oder realitätsnahes Spielverhalten, haben sich verschiedene Berufsbilder wie Game-Designer und -Developer in der Branche etabliert.
Der Beruf des Game-Designers hat im Wesentlichen zwei Ausrichtungen. Zunächst gibt es den eher strategischen Bereich, bei dem Personen für die konzeptionelle Planung bei der Entwicklung eines Computerspiels verantwortlich sind. Sie entwickeln die Spielevision, machen Vorgaben bezüglich der Spielewelt, erschaffen Charaktere und definieren Spielregeln. Sie sind sozusagen Regisseure, die wie in einem Film die Handlung festlegen und das dazugehörige Spieleverhalten sowie die Interaktionweise eines Spiels konzipieren. Daneben gibt es Personen, die für die konkrete grafische Umsetzung verantwortlich sind. Ihre Aufgabe ist es, die Spielefiguren, Objekte, Landschaften und Texturen gestalterisch in 2D- und 3D Welten zu modellieren.

