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DVDs mit DVB-S

21.07.2006 | 16:00 Uhr |

Mit DVB-S-Festplatten-Receivern können Sie zwar Filme aufnehmen, aber keine DVDs brennen. Wir zeigen Ihnen, wie’s mithilfe eines PCs dennoch klappt.

Was für Analog-TV- und für DVB-T-Nutzer ein alter Hut ist, ist für Fans des digitalen Satellitenfernsehens keine Selbstverständlichkeit: TV-Sendungen programmiert und in bestmöglicher Qualität aufzuzeichnen und auf DVD zu archivieren. Die Lösung sind DVB-S-Receiver mit integrierter Festplatte und passender Schnittstelle für den Datentransfer zum PC respektive Notebook.

Zuerst klären wir die Voraussetzungen, dann zeigen wir exemplarisch den Transfer der Daten vom Receiver zum PC an drei DVB-S-Receivern um schließlich zum Schnitt mit Project X und Mastering mit DVD Author und damit zur fertigen DVD zu kommen.

VOM DVB-S-HDD-RECEIVER AUF DEM PC: Um der gespeicherten Datenmassen Herr zu werden, haben sich die Hersteller von Satelliten-Receivern mit Festplatten mehrere Lösungen einfallen lassen: Kathrein, Technisat und viele andere statten ihre Geräte mit einer USB-Schnittstelle aus. So können die Daten zunächst auf den PC überspielt, anschließend bearbeitet und zum Schluss als Video-DVD archiviert werden.

Damit die Kommunikation via USB gelingt, sind jeweils passende Treiber sowie eine spezielle Transfer-Software für den PC nötig. DVB-Festplatten-Receiver, die sich automatisch als Wechselmedium am USB-Port zu erkennen geben, bleiben die Ausnahme.

Praktisch: Der USB-Anschluss mancher Receiver (Technisat Digicorder S2, Siemens M 750 S) verfügt über die USB-Host-Funktionen: Hier lassen sich (viele, längst nicht alle) externe USB-Festplatten direkt an den Receiver anschließen. Nach dem Umstecken der Festplatte an den PC können Sie Ihre Aufnahmen hier verarbeiten und auf DVD brennen.

Stellvertretend für die Gruppe der Linuxbasierten DVB-Festplatten-Receiver stellen wir die Dreambox 7025 vor, die mit einer 100-MBit-Ethernet-Schnittstelle ausgestattet ist. Für den Datentransfer zum PC werden weder spezielle Treiber noch proprietäre Software benötigt. Ein PC mit Netzwerkanschluss sowie ein FTP-Client reichen aus.

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