DVD-Test: Fluch der Karibik

Donnerstag den 22.01.2004 um 11:02 Uhr

von Markus Pilzweger

Disneys Piratenspektakel gehörte zu den größten Kinoerfolgen des letzten Jahres. Wir haben uns die DVD näher angesehen.
Ein gut gemachter Actionspaß, der vor allem der Präsenz von Johnny Depp zu verdanken ist. Witzige Dialoge und Szenen runden das Paket ab.

Disneys Piratenspektakel gehörte zu den größten Kinoerfolgen des letzten Jahres. Wir haben uns die Special-Edition-DVD mit zwei Scheiben näher angesehen.

Zum Inhalt: Der etwas durchgeknallte Pirat Jack Sparrow (Johnny Depp) landet mit seinem Schiff in Port Royale. Dort angekommen, rettet er, bei dem Versuch ein englisches Schiff im Alleingang zu kapern, der Gouverneurstochter Elizabeth Swann (Keira Knightley) das Leben. Da es sich bei Sparrow um einen Piraten handelt und diese in Port Royale nicht gerne gesehen sind, wird dieser nach der Rettungsaktion umgehend verhaftet und zum Tode verurteilt.

In der darauf folgenden Nacht greift Kapitän Barbossa (Geoffrey Rush) mit der "Black Pearl" die Stadt an und entführt die Gouverneurstochter. Das eigentliche Ziel der Angreifer war ein goldenes Amulett, das Elizabeth vor Jahren dem schiffbrüchigen Jungen William Turner abgenommen und versteckt hat. Dieses Amulett schient den Piraten sehr wichtig zu sein, denn auf dem Gold liegt ein uralter Fluch.

William Turner, inzwischen Waffenschmied in Port Royale und heimlich in Elizabeth verliebt, befreit Sparrow, um gemeinsam die Verfolgung der Missetäter aufzunehmen. Noch haben sie allerdings keine Ahnung, was sie erwartet.

Der Film lebt von Johnny Depp, der Sparrow herrlich durchgeknallt spielt. Das Repertoire reicht von tuntig bis verschlagen und die Dialoge sind für einige Lacher gut. Der Rest des Films ist gut gemachtes Popcorn-Kino, zuweilen etwas seicht und vorhersehbar, insgesamt aber obere Mittelklasse.

Die Spezial-Effects überzeugen in weiten Teilen, vor allem die Verwandlung der Menschen in Skelette (Sie wissen schon, der uralte Fluch) ist gelungen, manchmal sind die Computer-Sequenzen allerdings recht eindeutig erkennbar und trüben das Vergnügen.

Einige Szenen könnten für jüngere Zuseher (der Film ist ab 12 Jahre freigegeben) eventuell etwas gruselig sein.

Donnerstag den 22.01.2004 um 11:02 Uhr

von Markus Pilzweger

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