Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Hersteller Cyrix wurde im Jahr 1997 von National Semiconductor übernommen. Damit ging ein Wechsel in der Entwicklungsstrategie einher. National Semiconductor war mehr an Geschäftszahlen und weniger an einem technischen Wettstreit interessiert. Das Ergebnis dieses Wandels war der Media GX. Der Prozessor basierte auf dem Cyrix 5x86, zusätzlich wurden Grafikfunktionen sowie Speicher- und PCI-Controller integriert.
Wussten Sie: Der MediaGX kam nur auf Hauptplatinen zum Einsatz, die speziell für diesen Prozessortyp gefertigt wurden.
Centaur Technology WinChip
Nach vielen Übernahmen und Verkäufen im Prozessormarkt ist der Name Centaur Technology mittlerweile in Vergessenheit geraten. Das Unternehmen war zunächst als Tochterfirma von IDT für die Entwicklung von x86-Prozessoren verantwortlich und wurde später an VIA Technology verkauft.
1997 brachte Centaur Technology die WinChip-Produktfamilie für Sockel-7-Platinen auf den Markt. Das Augenmerk lag auf günstigen Produktionskosten. Der Chip zeichnete sich durch eine kleine Fläche und geringe Wärmeentwicklung aus. Zwar gab es keinen L2-Cache, dafür spendiert der Hersteller aber 64 KB Level-1-Cache. Der Chip unterstützte MMX und 3DNow. Allerdings machte Intels preisgünstiger und schneller Celeron alle Hoffnung auf Erfolg zunichte.
Wussten Sie: Centaur wurde 1999 an VIA verkauft. Elemente des WinChip wurden in der Cyrix-III-Familie verwendet.
Intel Celeron
Intel hat sich lange Zeit intensiv darum bemüht, im Server-Markt Fuß zu fassen. Darüber hat es die Company versäumt, am unteren Ende der Leistungsskala Akzente zu setzen. Mit dem Celeron holte Intel das im Jahr 1998 nach. Die ersten Celeron-Versionen, die auf dem Pentium II aufbauten, hatten es am Markt schwer.
Die Leistungsdaten waren nicht berauschend, denn anfangs wurde der Celeron ohne Level-2-Cache ausgeliefert. Später brachte Intel eine Version mit 128 KB L2-Cache heraus. Diese Version war besonders unter Bastlern beliebt, weil sich der Chip sehr gut übertakten ließ und damit zu einem preisgünstigen und leistungsstarken Prozessor wurde. Im Lauf der Jahre entwickelte sich der Celeron zu einem Standardprozessor für Heim- und Büro-PCs.
Wussten Sie: Der "Mendocino Celeron" oder "300A" war unter Übertaktungsexperten sehr beliebt. Er ließ sich mit bis zu 450 Megahertz betreiben.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Lesen Sie in diesem Beitrag
27.01.11
Wussten Sie: Es gab Prozessoren vor dem I8086.
Wussten Sie: Prozessoren werden in PCs eingebaut.
Wussten Sie: Es gab auch Motorola-Prozessoren.
Wussten Sie: Auch Apple-Computer sind PCs.
Wussten Sie: In Deutsch gibt es dafür eine 6.
Antwort schreiben
27.01.11
Antwort schreiben
27.01.11
Antwort schreiben
27.01.11
Als besonders hilfreich erwies sich jedoch, dass der Chip für den Sockel 339 entwickelt wurde.
War das nicht eher der 939?
Antwort schreiben
27.01.11
Aber das war nicht Inhalt des Artikels.
In Wahrheit müsste man bei Konrad Zuse anfangen.
Antwort schreiben
21.05.11
Es gab auch noch viele andere Prozessoren wie Fairchild, TI etc.
Apple war nie ein PC. PCs zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit Teilen verschiedenster Hersteller zusammenbauen und betreiben lassen. Das ist bei Apple nicht der Fall. Apple hat seine Komponenten schon immer vorgeschrieben und die Software dazu auch. Und alles unterlag dem ständigen Wechsel. Mal wurden PowerPC-Prozessoren verbaut, dann Motorola, sogar Intel war mal dabei. Und das OS ist mittlerweile nur noch ein Unix mit grafischer Oberfläche und kastriert um alles was ein offenes System ausmacht. Apple kann man bestenfalls al Workstation bezeichnen.
Antwort schreiben
21.05.11
Oh, das ist mir neu, das PC übersetzt "Computer aus teilen verschiedener Hersteller" heißt.
Antwort schreiben
21.05.11
Die Übersicht ist veraltet. Es fehlen die neuen CPUs. Oder sind die schlechter?
Antwort schreiben
21.05.11
Dann lies mal die PC-Definition:
Der Applecomputer war, ist und bleibt ein PC.
Zitat: rainergaiss
Gelinde gesagt, großer Blödsinn.
Zitat: rainergaiss
Du hast noch vor keiner gesessen, gelle? ;)
Antwort schreiben
22.05.11
Das lass man keinen Apfeljünger hören - das grenzt schon an einer Beleidigung!
Für die ist ein PC eine hässliche graue Kiste die nix kann.......
Obwohl......, ich kenne auch eckige, graue Mac's!
Gruß kingjon
Antwort schreiben
22.05.11
Gelinde gesagt, hat mir EBehrmanns Antwort besser gefallen.
(Dass hätten wir beide nicht gedacht, dass ich dir mal Eddie unter die Nase reiben werde, gelle?)
Klar, eine Definition macht was her (Wikipedia unter Wissenschaftlern allerdings nicht), aber es gibt ja auch Begriffswandlungen. Letzten Endes empfinde ich das ganze allerdings als Streit "um des Kaisers Bart".
BTW: Mir ist neu, dass Zuse schon mit Prozessoren gearbeitet hat.
Antwort schreiben
22.05.11
Genaugenommen nur mit einem, dem ganzen Computer, der ja nur einen Prozessor in Urform darstellt.
Und der hat nicht anderes getan als moderne Prozessoren... gerechnet.
Antwort schreiben
22.05.11
Lies mal, was Woz geschrieben hat:
↑ a b c Steve Wozniak: "[I]iWoz: Wie ich den [B]Personal Computer [/B]erfandund Apple mitgründete.[/I]", ... :D
Zitat: kingjon
Deswegen kann man auch Windows auf der Kiste installieren mit Hilfe von Apple :).
Zitat: Hascheff
Ich bin schon eine kleine Weile im Geschäft und habe mit Lochstreifen angefangen. :)
Deshalb weiß ich, das diese Definition sich so gut wie gar nicht geändert hat, auch wissenschaftlich.
Auf der Uni sagte man mir vor vielen Monden, das ein Persönlicher (nein nicht denglisch "PERSONAL-") Computer einer Person gehören und von dieser alleine bedient werden kann.
Zitat: Hascheff
Laut Prozessordefinition (ZVE = CPU = Rechenwerk + Register+ Steuerwerk [Befehldecoder, Adresseinheit]) war die [B]Z3[/B] ein Computer mit Zentraler Verarbeitungseinheit mit Relais als binären Schaltelementen. ;)
Antwort schreiben
22.05.11
Und was die Diskussionen um Apple angeht: Da könnte mich nur das OS begeistern.
Antwort schreiben
22.05.11
Na ja, Geschmacksache. Ich denke, die Antwort ist eher eine der Unwissenheit geschuldete Flapsigkeit.
"Personal Computer" ist eine IBM-Wortschöpfung und bezeichnete ursprünglich IBM-kompatible Microcomputer. Also keine Großrechner, aber auch keine Macs oder was weiß ich.
Durch die Entwicklung zum Massenprodukt gab's dann in der Tat eine Verwässerung der Definition. Für den gemeinen Computernutzer ist "PC" inzwischen jeder Rechner, den er tragen kann, mit Ausnahme von Smartphones und vielleicht Tabletts.
Antwort schreiben
24.05.11
Genau das sagt das P (Personal) aus. Es ist deine persönliche Zusammenstellung. Natürlich kannst du das auch den großen Boxenschiebern überlassen. Beim PC kannst du - beim Apple musst du.
Antwort schreiben
24.05.11
Na ja, nach der Reaktion von chipchap ist mir die Beleidigung ja schon scheinbar gelungen. Am besten ich blende mich an dieser Stelle aus, denn die Rache der Sektierer kann ganz schön hart sein - so wie im richtigen Leben.
Antwort schreiben
24.05.11
Ich glaube, Du hast das Personal falsch dfiniert, die richtige Antwort hat Dir chipchap geliefert
Zitat: chipchap
Antwort schreiben
24.05.11
[B]Aber nur ein Fachmann kann die Arroganz haben, alle anderen Meinungen als Blödsinn abzustempeln.[/B]
Antwort schreiben
24.05.11
Dann bin ich halt arrogant.
Lieber Fachmann als ahnungsloser Dummschwätzer. ;)
Antwort schreiben
24.05.11
Nur, dir muss auch klar sein, hier setzen wir die Prioritäten. Ich formuliere jetzt mal, auf den aktuellen Sachverhalt bezogen: "Lieber maximaler Hilfeeffekt als maximale Fachkompetenz."
Diese Priorität hast du zu respektieren, wenn du hier Hilfe leisten willst. In den letzten Wochen habe ich schon einige Male relativ unauffällig (weil ich deine Kompetenz schätze) deine kleinen Entgleisungen korrigiert. Du hast eigentlich immer einsichtig reagiert. Ich glaube, dir geht einfach der Vergleich mit EBehrmann gegen den Strich. Tja, da musst du durch!
Antwort schreiben
24.05.11
Zitat: Hascheff
Mit Eddie komm ich schon zurecht.
Es gibt schlimmere Kunden:
"Mein Motorbord ist kaputt!"
Antwort schreiben
29.05.11
Schaut ein Tourist bewundernd zur Kathedrale in Reims auf und ruft aus: "Ooooh!"
Darauf hin geraten 100 andere Touristen darüber in Streit, ob "Ooooh!" ein angemessener Ausruf ist.
Das war noch vor der Erfindung von Internet-Foren.
Aber was lehrt uns das?
Antwort schreiben