Als Newcomer im x86-Markt versuchte Cyrix, den ersten Erfolg, den der Hersteller mit dem Cx486 errungen hatte, mit dem Cx5x86 zu wiederholen. Der neue Prozessor wurde aus dem Blickwinkel des einzelnen Anwenders entwickelt und kompatibel zum 486-Sockel entworfen. Damit bot Cyrix einen einfachen Upgrade-Pfad vom älteren Chip zum leistungsstärkeren Prozessor.
Allerdings musste Cyrix aufgrund von Stabilitätsproblemen einige Features des Cx5X86 abschalten, darunter etwa die Sprungvorhersage. Der Hersteller nahm den Chip relativ früh vom Markt, aber nicht wegen fehlenden Erfolgs. Gerade mal sechs Monate nach Erscheinen brachte Cyrix bereits den 6x86-Chip heraus. Das ältere Modell sollte die Verkäufe des neuen Prozessors nicht gefährden.
Wussten Sie: Die offiziellen Angaben zur Taktrate des Cx5x86 bemaß Cyrix recht großzügig. Die versprochenen 133 Megahertz leisteten nur wenige Prozessoren.
AMD Am5x86
Den Am5x86 bot AMD als Upgrade-Pfad für 486er Chips an. Tatsächlich war er ein 486DX-Prozessor mit Vierfach-Multiplikator. Dieser technische Kniff erlaubte eine Taktfrequenz von 133 Megahertz, so dass der Am5x86 ungefähr so leistungsfähig war wie Intels Pentium 75. Bemerkenswert an dem Chip war, dass AMD mit ihm erstmals das "Performance Rating" (PR) einführte. Mit dieser (oft kritisierten) Bewertung versuchte AMD, einen Performance-Vergleich zu Intels Produktfamilie herzustellen. Der Am5x86 wurde daher auch mit dem Zusatz "P75" vermarktet.
Wussten Sie: AMD nutzte das Performance Rating bis zur Athlon-64-X2-Familie.
AMD K5
Bei der Entwicklung des K5 konnte sich AMD nicht mehr auf Lizenzabkommen mit Intel berufen und einen x86-Prozessor klonen. Der K5 stellt daher einen Wendepunkt in der Geschichte der x86-Chips dar, denn er wurde komplett von AMD entwickelt. Nicht unerwartet kam es zu Verzögerungen. Die Veröffentlichung wurde um ein Jahr verschoben, erst 1996 erschien der K5.
Unter technischen Gesichtspunkten lief er Intels Pentium den Rang ab: Der K5 integrierte 4,5 Million Transistoren, fünf Integer-Einheiten, eine bessere Sprungvorhersage und 16 KB Cache. Allerdings litt der K5 unter einer dürftigen Taktrate, so dass er dem Pentium nicht wirklich Paroli bieten konnte. Der Verkauf blieb hinter den Erwartungen zurück.
Wussten Sie: Das "K" in der Bezeichnung wurde in Anlehnung an den Heimatplaneten "Krypton" von Superman gewählt.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Lesen Sie in diesem Beitrag
27.01.11
Wussten Sie: Es gab Prozessoren vor dem I8086.
Wussten Sie: Prozessoren werden in PCs eingebaut.
Wussten Sie: Es gab auch Motorola-Prozessoren.
Wussten Sie: Auch Apple-Computer sind PCs.
Wussten Sie: In Deutsch gibt es dafür eine 6.
Antwort schreiben
27.01.11
Antwort schreiben
27.01.11
Antwort schreiben
27.01.11
Als besonders hilfreich erwies sich jedoch, dass der Chip für den Sockel 339 entwickelt wurde.
War das nicht eher der 939?
Antwort schreiben
27.01.11
Aber das war nicht Inhalt des Artikels.
In Wahrheit müsste man bei Konrad Zuse anfangen.
Antwort schreiben
21.05.11
Es gab auch noch viele andere Prozessoren wie Fairchild, TI etc.
Apple war nie ein PC. PCs zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit Teilen verschiedenster Hersteller zusammenbauen und betreiben lassen. Das ist bei Apple nicht der Fall. Apple hat seine Komponenten schon immer vorgeschrieben und die Software dazu auch. Und alles unterlag dem ständigen Wechsel. Mal wurden PowerPC-Prozessoren verbaut, dann Motorola, sogar Intel war mal dabei. Und das OS ist mittlerweile nur noch ein Unix mit grafischer Oberfläche und kastriert um alles was ein offenes System ausmacht. Apple kann man bestenfalls al Workstation bezeichnen.
Antwort schreiben
21.05.11
Oh, das ist mir neu, das PC übersetzt "Computer aus teilen verschiedener Hersteller" heißt.
Antwort schreiben
21.05.11
Die Übersicht ist veraltet. Es fehlen die neuen CPUs. Oder sind die schlechter?
Antwort schreiben
21.05.11
Dann lies mal die PC-Definition:
Der Applecomputer war, ist und bleibt ein PC.
Zitat: rainergaiss
Gelinde gesagt, großer Blödsinn.
Zitat: rainergaiss
Du hast noch vor keiner gesessen, gelle? ;)
Antwort schreiben
22.05.11
Das lass man keinen Apfeljünger hören - das grenzt schon an einer Beleidigung!
Für die ist ein PC eine hässliche graue Kiste die nix kann.......
Obwohl......, ich kenne auch eckige, graue Mac's!
Gruß kingjon
Antwort schreiben
22.05.11
Gelinde gesagt, hat mir EBehrmanns Antwort besser gefallen.
(Dass hätten wir beide nicht gedacht, dass ich dir mal Eddie unter die Nase reiben werde, gelle?)
Klar, eine Definition macht was her (Wikipedia unter Wissenschaftlern allerdings nicht), aber es gibt ja auch Begriffswandlungen. Letzten Endes empfinde ich das ganze allerdings als Streit "um des Kaisers Bart".
BTW: Mir ist neu, dass Zuse schon mit Prozessoren gearbeitet hat.
Antwort schreiben
22.05.11
Genaugenommen nur mit einem, dem ganzen Computer, der ja nur einen Prozessor in Urform darstellt.
Und der hat nicht anderes getan als moderne Prozessoren... gerechnet.
Antwort schreiben
22.05.11
Lies mal, was Woz geschrieben hat:
↑ a b c Steve Wozniak: "[I]iWoz: Wie ich den [B]Personal Computer [/B]erfandund Apple mitgründete.[/I]", ... :D
Zitat: kingjon
Deswegen kann man auch Windows auf der Kiste installieren mit Hilfe von Apple :).
Zitat: Hascheff
Ich bin schon eine kleine Weile im Geschäft und habe mit Lochstreifen angefangen. :)
Deshalb weiß ich, das diese Definition sich so gut wie gar nicht geändert hat, auch wissenschaftlich.
Auf der Uni sagte man mir vor vielen Monden, das ein Persönlicher (nein nicht denglisch "PERSONAL-") Computer einer Person gehören und von dieser alleine bedient werden kann.
Zitat: Hascheff
Laut Prozessordefinition (ZVE = CPU = Rechenwerk + Register+ Steuerwerk [Befehldecoder, Adresseinheit]) war die [B]Z3[/B] ein Computer mit Zentraler Verarbeitungseinheit mit Relais als binären Schaltelementen. ;)
Antwort schreiben
22.05.11
Und was die Diskussionen um Apple angeht: Da könnte mich nur das OS begeistern.
Antwort schreiben
22.05.11
Na ja, Geschmacksache. Ich denke, die Antwort ist eher eine der Unwissenheit geschuldete Flapsigkeit.
"Personal Computer" ist eine IBM-Wortschöpfung und bezeichnete ursprünglich IBM-kompatible Microcomputer. Also keine Großrechner, aber auch keine Macs oder was weiß ich.
Durch die Entwicklung zum Massenprodukt gab's dann in der Tat eine Verwässerung der Definition. Für den gemeinen Computernutzer ist "PC" inzwischen jeder Rechner, den er tragen kann, mit Ausnahme von Smartphones und vielleicht Tabletts.
Antwort schreiben
24.05.11
Genau das sagt das P (Personal) aus. Es ist deine persönliche Zusammenstellung. Natürlich kannst du das auch den großen Boxenschiebern überlassen. Beim PC kannst du - beim Apple musst du.
Antwort schreiben
24.05.11
Na ja, nach der Reaktion von chipchap ist mir die Beleidigung ja schon scheinbar gelungen. Am besten ich blende mich an dieser Stelle aus, denn die Rache der Sektierer kann ganz schön hart sein - so wie im richtigen Leben.
Antwort schreiben
24.05.11
Ich glaube, Du hast das Personal falsch dfiniert, die richtige Antwort hat Dir chipchap geliefert
Zitat: chipchap
Antwort schreiben
24.05.11
[B]Aber nur ein Fachmann kann die Arroganz haben, alle anderen Meinungen als Blödsinn abzustempeln.[/B]
Antwort schreiben
24.05.11
Dann bin ich halt arrogant.
Lieber Fachmann als ahnungsloser Dummschwätzer. ;)
Antwort schreiben
24.05.11
Nur, dir muss auch klar sein, hier setzen wir die Prioritäten. Ich formuliere jetzt mal, auf den aktuellen Sachverhalt bezogen: "Lieber maximaler Hilfeeffekt als maximale Fachkompetenz."
Diese Priorität hast du zu respektieren, wenn du hier Hilfe leisten willst. In den letzten Wochen habe ich schon einige Male relativ unauffällig (weil ich deine Kompetenz schätze) deine kleinen Entgleisungen korrigiert. Du hast eigentlich immer einsichtig reagiert. Ich glaube, dir geht einfach der Vergleich mit EBehrmann gegen den Strich. Tja, da musst du durch!
Antwort schreiben
24.05.11
Zitat: Hascheff
Mit Eddie komm ich schon zurecht.
Es gibt schlimmere Kunden:
"Mein Motorbord ist kaputt!"
Antwort schreiben
29.05.11
Schaut ein Tourist bewundernd zur Kathedrale in Reims auf und ruft aus: "Ooooh!"
Darauf hin geraten 100 andere Touristen darüber in Streit, ob "Ooooh!" ein angemessener Ausruf ist.
Das war noch vor der Erfindung von Internet-Foren.
Aber was lehrt uns das?
Antwort schreiben