2035872

Custom ROMS: Was eignet sich für wen?

19.04.2015 | 09:41 Uhr |

Custom-ROMs sind eine interessante Möglichkeit, das Aussehen und den Funktionsumfang Ihrer Android-Geräte nach Ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Vertreter vor.

Ein Custom-ROM ist ein alternatives oder angepasstes Betriebssystem für ein informationsverarbeitendes Gerät. Auf diese Weise beschreibt die Wikipedia die alternative Software für Ihr Android-Smartphone oder -Tablet.

Der Griff nach einer alternativen Basis für Ihr mobiles Endgerät kann aus unterschiedlichen Motivationen heraus geschehen. Dies beginnt bei den fehlenden Updates Ihres Herstellers und endet bei einer Oberfläche, die Ihnen nicht wirklich zusagt.

Genauso vielfältig ist die Auswahl für ein Custom-ROM. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen in diesem Artikel die bekanntesten Vertreter für Smartphone und Tablet vor. Sie erfahren wo die Schwerpunkte der einzelnen Custom-ROMs liegen und für wen welche Variante am besten geeignet ist.

Dieser Artikel stammt aus der AndroidWelt 1/2015

In der neuen AndroidWelt 1/2015 finden Sie ein umfangreiches Special zum Smartphone-Kauf und – der Jahreszeit entsprechend – ein weiteres Special mit einigen Weihnachtsüberraschungen.

Cyanogenmod

Das wohl bekannteste Custom-ROM ist sicherlich Cyanogenmod (CM). Die erste Version erschien bereits im Jahr 2009 und basierte auf Android 2.2. Der Hauptentwickler von CM hatte sich als eines der ersten Geräte das Nexus One vorgenommen und diesem neue Funktionen, wie das Tethering oder auch eine Open-VPN-Unterstützung, hinzugefügt. Anschließend fand eine Portierung von CM6 auf weitere Geräte statt.

Cyanogenmod bietet Ihnen eine umfangreiche Unterstützung für die unterschiedlichsten Devices an.
Vergrößern Cyanogenmod bietet Ihnen eine umfangreiche Unterstützung für die unterschiedlichsten Devices an.

Die aktuelle Version CM11 basiert auf Android 4.4 und unterstützt aktuell über 130 Endgeräte, wobei in der Zählung unterschiedliche Ausprägungen für Provider als eigenes Gerät gerechnet werden. Eine komplette Liste finden Sie auf der CM-Website .

Neben der breiten Basis der unterstützten Geräte spricht auch die große Anzahl von Entwicklern für eine Nutzung des CM-Custom-ROMs. Die aktuelle Version CM11 ist bereits beim Meilenstein M11 angekommen. Fast täglich wird ein neues Nightly Build veröffentlicht, das die aktuellen Entwicklungen und Korrekturen enthält.

Das One Plus One ist das erste Smartphone, das im Standard mit Cyanogenmod ausgeliefert wird.
Vergrößern Das One Plus One ist das erste Smartphone, das im Standard mit Cyanogenmod ausgeliefert wird.

Es gibt jedoch von CM nicht nur ein CustomROM für die unterschiedlichsten Hersteller, sondern auch ein Smartphone, das bereits ab Werk mit CM ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um das One Plus One vom chinesischen Start-up One Plus. Es wird seit April 2014 vertrieben und soll laut Hersteller bereits über eine halbe Million Mal verkauft worden sein. Bis jetzt war es allerdings recht schwierig, ein solches Gerät zu ergattern. Der Lieferengpass soll inzwischen behoben sein. Der Hersteller strebt bis Jahresende noch eine Million verkaufte Geräte an. Die Smartphones sind aktuell allerdings nur über den Direktvertrieb auf der Website des Herstellers zu beziehen. Dieser führt in regelmäßigen Abständen Verkaufsaktionen durch, die allerdings zeitlich limitiert sind. Alternativ dazu bekommen Sie das Gerät auch über verschiedene Wiederverkäufer für knapp unter 400 Euro angeboten.

Cyanogenmod 11 - So nutzen Sie das Custom-ROM

Sie können über die Weboberfläche von CM ein Smartphone orten und aus der Ferne löschen.
Vergrößern Sie können über die Weboberfläche von CM ein Smartphone orten und aus der Ferne löschen.

Der Funktionsumfang von Cyanogenmod
Neben der breiten Unterstützung von verschiedenen Plattformen hat CM11 auch eine Reihe von interessanten Apps im Standard-Lieferumfang. Dazu gehört beispielsweise der Musikplayer Apollo oder auch der DSP-Manager. Mit diesem passen Sie die Klangausgabe auf die unterschiedlichen Ausgabegeräte wie etwa Lautsprecher, Kopfhörer oder auch die Docking-Station an.

Cyanogenmod arbeitet mit Profilen, um die Umgebungsparameter abzubilden.
Vergrößern Cyanogenmod arbeitet mit Profilen, um die Umgebungsparameter abzubilden.

Und es gibt auch darüber hinaus interessante Zusatzfunktionen: Mithilfe von verschiedenen Profilen hinterlegen Sie unterschiedliche Konfigurationen. Damit haben Sie beispielsweise ein Profil für unterwegs, bei dem Sie neben einem lauten Klingelton auch noch zusätzlich per Vibration auf einen Anruf oder eine neue Nachricht aufmerksam gemacht werden. Dies hilft Ihnen schnell, nicht nur ein Gerät laut oder leise zu stellen, sondern darüber hinaus noch weitere Einstellungen zu hinterlegen.

Eine weitere interessante Funktion ist nur mittels CM-Benutzerkonto verfügbar. In diesem Fall lässt sich Ihr Gerät, falls es online ist, lokalisieren. Zusätzlich ist es bei einem Diebstahl auch jederzeit aus der Ferne löschbar. Damit erhält ein Dieb nur noch die Hardware, nicht aber Ihre persönlichen Daten.

Privacy Guard

Mithilfe von Privacy Guards können Sie die Befugnisse einer App unter CM einschränken.
Vergrößern Mithilfe von Privacy Guards können Sie die Befugnisse einer App unter CM einschränken.

Es gibt jedoch nicht nur Sicherheitsfunktionen, wenn Ihr Gerät gestohlen wird, sondern auch im täglichen Betrieb. Ein besonderes Risiko geht von den installierten Apps und deren gewünschten Rechten aus. An dieser Stelle kommt der „Privacy Guard“ ins Spiel. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der Verwaltung Ihrer Apps. Sie sehen darin alle die Rechte, die sich die App über die Standardinstallation zusichern ließ. Diese Zusage können Sie innerhalb der App-Vorgänge entweder widerrufen – oder zumindest aktiv genehmigen lassen.

Damit haben Sie immer im Blick, was Ihre Apps im Hintergrund tun und wohin unter Umständen Ihre Daten abfließen.

Übertakten
Es spielt jedoch nicht nur der Schutz Ihres Geräts und Ihrer Daten innerhalb von CM eine wichtige Rolle. Auch die Leistung des Geräts kann unter Umständen von Bedeutung sein. Gerade bei älteren Geräten lohnt es sich, das Maximum aus dem Prozessor herauszuholen, auch wenn dies zulasten der Batterieleistung geht. Für diese Belange bietet Ihnen CM eine eigene Rubrik „Leistung“, in der Sie die Parameter für Prozessor, die Speicherverwaltung und die Zuweisung der Rechenleistung setzen. Gerade mit den Parametern für die Prozessor und die Speicherverwaltung können Sie versuchen, durch Erhöhung der Taktrate mehr aus Ihrem Smartphone oder Tablet zu holen.

Verschiedene Einstellmöglichkeiten
Beim Aussehen sind Ihnen fast keine Grenzen gesetzt. CM erlaubt Ihnen eine flexible Gestaltung der Nachrichtenleiste. In dieser blenden Sie nicht gewünschte Funktionen aus – und bei Bedarf Informationen wie den Ladestand des Akkus oder die Empfangsqualität Ihres Netzbetreibers ein. Wenn Sie ein Smartphone mit einem kleinen Display und ohne Hardware-Tasten haben, lassen sich die Navigationsschaltflächen am unteren Bildschirmrand auch ausblenden. Damit steht Ihnen für die eigentliche App mehr Platz zur Verfügung. Benötigen Sie die Navigation wieder, blenden Sie diese über eine Wischgeste wieder ein.

CM verkürzt auch den Weg bis hin zur eigentlichen App: Sie können auf dem Sperrbildschirm bis zu fünf Anwendungen platzieren, die Sie über eine Geste starten.

Erstes Fazit
Cyanogenmod ist ein guter Beginn für Einsteiger in die Welt des Custom-ROMs. Es bietet eine in der Regel stabile Basis für den Betrieb eines Smartphones oder Tablets. Nachdem Sie die Installation erstmalig in Betrieb genommen haben, lässt sich das Custom-ROM jederzeit über die interne Update-Funktion auf den aktuellsten Stand bringen. Eine Installationsanleitung finden Sie hier . Andere Custom-ROMs lassen sich analog aufspielen.

Android Open Kang Project (AOKP)

Die Website von AOKP gibt einen Hinweis darauf, was sich hinter dem kryptischen Namen und dem Begriff Kang verbirgt. Es handelt sich dabei um ein Wortspiel aus „Android Open Source Project“ (AOSP) und „Kang“. Letzteres bezieht sich in der englischen Umgangssprache auf Programmcode-Diebstahl. Die Basis für die Entwicklung dieses Custom-ROMs ist zum einen natürlich die aktuelle Android-Version. Darüber hinaus haben sich die Entwickler von AOKP aber auch bei CM bedient. Im Wahrzeichen des „magischen Einhorns“ ist so in den letzten beiden Jahren eine interessante Alternative zu CM entstanden.

Das AOKP-ROM hat ein Einhorn als Maskottchen.
Vergrößern Das AOKP-ROM hat ein Einhorn als Maskottchen.

Die Anzahl der unterstützten Devices ist ähnlich umfangreich wie bei CM und umfasst rund 100 Geräte, inklusive der verschiedenen Provider-Varianten. Dabei basiert die aktuellste Version von AOKP auf Android Kitkat.

Die Entwickler von AOKP bewerben ihr Custom-ROM selbst als kompakte Implementierung ohne große Zusatzfunktionen und Bloatware. Darüber hinaus sind interessante Zusatzfunktionen implementiert worden, die Sie im Standard-Android nicht finden werden. Dabei haben die Entwickler darauf geachtet, Ihnen als Nutzer möglichst viel Freiheit bei der Gestaltung von AOKP zu geben. Die meisten Funktionen und das Aussehen des CustomROMs lassen sich individuell gestalten.

Die wichtigsten Funktionen
Der primäre Schwerpunkt liegt dabei auf dem schnellen Zugriff auf zentrale Anwendungen. Ein zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Sperrbildschirm, auf dem Sie bis zu fünf Anwendungen auf dem Navigationsring zum Schnellstart ablegen.

AOKP bietet Ihnen die Möglichkeit, bis zu fünf Ziele im Navigationsring zu verankern.
Vergrößern AOKP bietet Ihnen die Möglichkeit, bis zu fünf Ziele im Navigationsring zu verankern.

Darüber hinaus können Sie noch bis zu sechs Verknüpfungen zu Apps anlegen, die bei längerem Anklicken ebenfalls gestartet werden.

AOKP geht auch im Hinblick auf die Widgets weniger restriktiv vor als andere Custom-ROMs oder Android selbst. Sie können beliebige Zusatzfunktionen an dieser Stelle platzieren. Allerdings gilt es zuvor, eine wichtige Entscheidung zu treffen: Funktionalität oder Sicherheit. Sie können nur Apps auf dem Sperrbildschirm platzieren, wenn Sie auf eine Sicherung des Geräts mittels Geste oder PIN verzichten. Für beides ist aktuell kein Platz vorhanden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten des Schnellzugriffs. So erlaubt Ihnen AOKP die Definition einer Liste, die bei Bedarf über eine Wischgeste eingeblendet wird. Auf dieser platzieren Sie Ihre favorisierten Apps; dann haben Sie diese jederzeit zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch weitere Wischgesten, die Sie mit einer Aktion verknüpfen können.

Verschiedene Benachrichtigungsmuster
In vielen Situationen ist das Smartphone lediglich im Vibrationsmodus aktiv, da ein Klingelton bei der Arbeit oder in ähnlichen Situationen stört. Im Standard gibt es lediglich ein Vibrationsmuster. Wenn Sie Näheres zum Anrufer erfahren möchten, hilft nur ein Blick aufs Display. Dies lässt sich mit AOKP deutlich einfacher gestalten. Das Custom-ROM erlaubt Ihnen die Festlegung verschiedener Vibrationsmuster. Diese verknüpfen Sie anschließend mit einem Anrufer. Mit etwas Übung erkennen Sie anschließend, wer angerufen hat.

Sie können auch die LED für Benachrichtigungen konfigurieren.
Vergrößern Sie können auch die LED für Benachrichtigungen konfigurieren.

Besitzt Ihr Smartphone eine LED, können Sie diese individuell konfigurieren und mit verschiedenen Optionen versehen. So sehen Sie nicht nur, wenn Sie eine Whatsapp-Nachricht erhalten haben, sondern beispielsweise auch alle eingehenden Statusnachrichten einer bestimmten App.

Weitere AOK-Apps
Zusätzlich zu den aktuellen Funktionen gibt es noch drei weitere Apps, die für Sie im Zusammenspiel mit dem AOKP-ROM von Interesse sein könnten.

AOK Push informiert Sie mittels Push-Nachricht, wenn ein neues Built für Ihr Device zur Verfügung steht. Ebenfalls für Experimentierfreudige ist die App MGerrit, mit der Sie sich über aktuelle Entwicklungen innerhalb der beiden Projekte AOKP und AOSP informieren können. Allen, die schnellen Zugriff auf Informationen rund um das AOKP-Projekt benötigen, sei die App AOKP.co ans Herz gelegt. Diese gibt es in zwei Versionen, die vom Funktionsumfang gleich sind. Mit der kostenpflichtigen Variante für 1,14 Euro überstützen Sie direkt das AOKP-Projekt.

Zielgruppe
Auch AOKP hat bereits einen recht hohen Reifegrad erreicht. Deswegen gibt es aus dieser Sicht keine Einschränkung für die Nutzergruppe im Vergleich zu CM. Aufgrund der deutlich detailreicheren Optionen zur Konfiguration bietet sich dieses Custom-ROM für alle CM-Liebhaber an, die bis heute an der einen oder anderen Stelle eine zentrale Funktionalität vermisst haben und sich auch gerne einmal durch verschiedene Konfigurationsmenüs wühlen, bis sie eine Einstellung gefunden haben.

Für einen Neuling ist die Anzahl der Einstellmöglichkeiten an dieser Stelle sicherlich zu überwältigend.

Android rooten - Alle Details und Risiken

Paranoid Android

Nachdem die beiden ersten CustomROMs eine sehr breite Basis an unterstützten Geräten hatten, sieht es bei Paranoid Android komplett anders aus. Lange Zeit stand Ihnen dieses Custom-ROM nur für Nexus Geräte zur Verfügung. Inzwischen sind weitere Devices, wie das OnePlus One, sowie von Oppo das Find 5, das Find 7 und das N1 hinzugekommen.

Damit kommen Sie auf insgesamt 14 Geräte, die offiziell unterstützt werden. Daneben bieten die Entwickler Custom-ROMs für weitere Geräte an, die unter der Kategorie „Legacy Devices“ laufen. Diese werden unterstützt, haben jedoch nicht alle den gleichen Funktionsumfang. Insgesamt sind alle Varianten noch in einem Betastadium.

Das Paranoid-ROM hat den Android-Standard um zahlreiche Funktionen erweitert.
Vergrößern Das Paranoid-ROM hat den Android-Standard um zahlreiche Funktionen erweitert.

Der Funktionsumfang
Paranoid selbst setzt auf dem Android Open Source Project auf und entwickelt den Programmcode an den Stellen weiter, wo Funktionen fehlen.

Die aktuellste Version von Paranoid basiert auf Android 4.4.4 und wird, wie die anderen Custom-ROMs auch, über Nightly Builts immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht.

Nachdem Sie Paranoid Android samt Google Apps installiert haben, finden Sie die zusätzliche Menüstruktur „Customization“ innerhalb der Einstellungen vor. Diese umfasst die wesentlichen Punkte „Themes“, „Lockscreen“, „Toolbars“ und „Hybrid properties“. Besonders interessant sind die hybriden Eigenschaften, mit denen Sie einem Gerät vorgeben können, welche Auflösung es darstellen soll. Damit haben Sie vorkonfigurierte Layouts mit an Bord: von Stock UI bis hin zu Tablet UI. So können Sie flexibel zwischen verschiedenen Darstellungsvarianten auf Ihrem Endgerät hin- und herschalten. Diese Funktion ist allerdings bis jetzt nicht in die Android-Version 4.4 eingeflossen, sondern steht nur in älteren Builts zur Verfügung.

Besonderheiten von Paranoid
Eine Besonderheit von Paranoid ist das „Peek“-Benachrichtigungssystem. Dabei werden Ihnen Informationen von Apps auf einem speziellen Sperrbildschirm dargestellt. Sie brauchen für die Darstellung den Bildschirm Ihres Smartphones erst gar nicht zu berühren. Sobald die Bewegungssensoren anschlagen, beispielsweise beim Herausziehen aus der Hosentasche, wird der Bildschirm aktiviert, und Sie sehen die neuen Nachrichten.

Eine zweite Art der Benachrichtigung ist „Hover“. Bei klassischen Android-Implementierungen werden eingehende Nachrichten in der Statuszeile angezeigt. Sobald Sie darauf klicken, wird automatisch die App im Vollbildmodus aufgerufen, und der Bezug zur aktuellen App geht erst einmal verloren. An dieser Stelle setzt Hover an.

Mit einer eigenen App aktualisieren Sie das Paranoid-ROM.
Vergrößern Mit einer eigenen App aktualisieren Sie das Paranoid-ROM.

Anstelle eines kompletten Wechsels der Anwendung wird lediglich ein verkleinertes Fenster über Ihre aktuelle App gelegt, und Sie sehen verlieren nicht den Bezug zu Ihrer vorherigen Anwendung.

Haben Sie ein Smartphone mit einem kleineren Display, dann kann die permanent eingeblendete Statusbar zum Platzfresser werden. In diesem Fall bietet sich der sogenannte „Immersive Mode“ an. Mit diesem werden die Statuszeilen ausgeblendet. Im Zusammenspiel mit der „Pie“-Navigation, die über eine Wischgeste eingeblendet wird, haben Sie trotz allem einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten zentralen Anwendungen und die Funktionen der originalen Statuszeile.

Das Aussehen selbst bestimmen
Paranoid hat sich auch noch ein wenig bei Cyanogenmod bedient und die Theme Engine mit integriert. Dabei haben Sie die Möglichkeit, das Aussehen Ihres Custom-ROMs auf Basis von individuellen Themes zu gestalten. An dieser Stelle kommt die gleiche Technik und Umsetzung wie bei CM zum Einsatz. Deswegen lassen sich die Themes auch wechselseitig verwenden.

Sie finden innerhalb des Google Play Store eine Vielzahl von Themes.

Die Zielgruppe
In der aktuellen Version liegt der Schwerpunkt gerade auf der Verschlankung des Systems. Deswegen fehlen viele Funktionen, die noch in älteren Versionen zu finden waren. Dies hält sicherlich viele Modder davon ab, einen Umstieg zu wagen. Deswegen steht Paranoid Android aktuell auf einer Warteposition. Kommen die bekannten Funktionen in den nächsten Builts wieder zurück, ist es ein klarer Kandidat für Nutzer, die ein schnelles Custom-ROM mit erweiterter Funktionalität benötigen. Dafür stand Paranoid Android in der Vergangenheit.

MIUI – das etwas andere Custom-ROM

Die bisherigen Varianten hatten alle keinen kommerziellen Hintergrund und haben teilweise den Funktionsumfang voneinander übernommen. Anders sieht es beim Custom-ROM MIUI (me, you, I) aus. Dieses stammt von dem Hersteller Xiaomi Tech, einem chinesischen Produzenten von Smartphones.

Dieser ist seit dem Jahr 2010 mit eigenen Smartphones auf dem Markt und bietet diese mit dem Custom-ROM MIUI an. Dieses basiert wie alle anderen Varianten auch auf dem Android Open Source Project. Nach eigenen Angaben wird MIUI 6 inzwischen von rund 70 Millionen Benutzern eingesetzt.

Gleich der erste Blick auf die Oberfläche von MIUI erinnert stark an das Apple-Betriebssystem iOS: Sie haben flache Schaltflächen mit abgerundeten Ecken. Auf den zweiten Blick werden Sie das klassische App Menü vermissen, in dem alle Apps hinterlegt sind. Wenn Sie bei MIUI eine Anwendung installieren, landet diese direkt auf dem Startbildschirm. Von da lässt sich die App nur mittels Deinstallation wieder entfernen. Damit die Anzahl der Apps und Bildschirme nicht überhandnehmen, stehen Ihnen auch bei MIUI Ordner zur Gruppierung von Anwendungen zur Verfügung.

Die Oberfläche von MIUI erinnert stark an das flache Design von iOS.
Vergrößern Die Oberfläche von MIUI erinnert stark an das flache Design von iOS.

Interessante Funktionen
Die Funktionen des MIUI-Custom-ROM müssen sich nicht hinter den anderen Kandidaten verstecken. Wenn es um die Benachrichtigungen geht, stehen Ihnen diese jederzeit zur Verfügung. Dabei ist es egal, an welcher Stelle Sie sich gerade befinden – ob auf dem Sperrbildschirm oder in der Statusleiste. Abhängig von den Anwendungen können Sie von dieser Stelle aus direkte Folgeaktionen starten. Auch die Steuerung der zentralen Funktionen lässt sich zentral über die Statusleiste regeln. Ihnen stehen dafür die Symbole für die wichtigsten Einstellungen wie WLAN, Bluetooth oder auch die Stummschaltung im direkten Zugriff zur Verfügung.

Sehr beliebt sind auch die Themes, die Ihrem Smartphone eine gewisse Individualität verleihen. Da MIUI eine sehr große Basis an installierten Geräten besitzt, ist es auch nicht verwunderlich, dass Sie unter mehr als 5000 unterschiedlichen Themes wählen können.

Die beiden Standard-Apps für Kalender und Mail hat der Hersteller ebenfalls komplett überarbeitet und an das ‚Look and Feel‘ von MIUI angepasst. Die Online-Dienste sollten für Ihre Überlegungen keine allzu große Rolle spielen, denn diese sind speziell auf die chinesische Kundschaft ausgelegt.

Schwerpunkt Sicherheit
Ein Schwerpunkt des Custom-ROMs liegt auch auf dem Thema Sicherheit. MIUI bietet in der Verwaltung der Apps und ihrer Zugriffsrechte sehr gute Möglichkeiten zur Einschränkung. So werden es Schadprogramme schwer haben, sich unberechtigten Zugang zu Ihren Daten zu verschaffen.

Sie haben vielfältige Möglichkeiten, die Sicherheit eines MIUI-Smartphones oder -Tablets zu erhöhen.
Vergrößern Sie haben vielfältige Möglichkeiten, die Sicherheit eines MIUI-Smartphones oder -Tablets zu erhöhen.

Darüber hinaus ist auch im Standard ein Virenscanner installiert, welcher vor der Installation einer App überprüft, ob Sie sich damit ein Risiko einhandeln.

Gerade viele ältere Geräte haben recht wenig Arbeitsspeicher und gelangen deswegen beim Einsatz von Spielen, aber auch beim Videostreaming häufig an ihre Grenzen. Aus diesem Grund sollten Sie bei Problemen immer wieder den Cache des Smartphones oder Tablets bereinigen. Dabei hilft Ihnen die integrierte App „Clean Master“. Diese bereinigt sowohl den Arbeitsspeicher als auch den permanenten Speicher und entfernt dabei Daten, die nicht mehr benötigt werden.

Die Mi Cloud
Neben dem reinen Custom-ROM bietet Ihnen Xiaomi Tech auch eine Cloud zum Speichern und Synchronisieren Ihrer Daten zwischen den einzelnen Geräten. Hierfür stehen Ihnen insgesamt 10 GB an kostenlosem Speicherplatz zur Verfügung. Sie können auf diesen Speicher direkt über Ihr Smartphone oder Tablet zugreifen. In China gibt es darüber hinaus noch weitere Geräte, wie Mi TVs, die über eine App ebenfalls Zugriff auf diesen Speicher haben.

Das MIUI-ROM bringt auch eine eigene Cloud mit.
Vergrößern Das MIUI-ROM bringt auch eine eigene Cloud mit.

Der Funktionsumfang der App lässt sich dabei ansatzweise mit den bekannten Cloud-Diensten, wie Dropbox oder One Drive, vergleichen. Sie laden beispielsweise automatisiert Fotos oder Videos in die Cloud.

Auch an dieser Stelle legen die Anbieter wieder Wert auf Sicherheit – zumindest rein formal. Vergessen Sie nie, wo die Daten liegen und wie die Bestimmungen in China hinsichtlich Datenschutz sind. Prinzipiell agiert der Anbieter jedoch vorbildlich und verschlüsselt sowohl den Übertragungsweg zwischen der App und der Cloud als auch die Inhalte innerhalb der Cloud.

MIUI-Zielgruppe
MIUI stellt eine komplette Plattform zur Verfügung, die alles von der Cloud und den Online-Diensten bis hin zu Sicherheits-Apps umfasst. Trotz allem steht das Custom-ROM ein wenig im Schatten der anderen. Dies kommt sicherlich von seinem chinesischen Ursprung und der noch nicht kompletten Durchdringung des europäischen Markts. Letzten Endes handelt es sich aber um ein stabiles Custom-ROM mit interessanten Oberflächen.

Das Custom-ROM-Flash geht schief - was nun?

Die Monster kommen

Viele von Ihnen erinnern sich sicherlich noch an Pac-Man, ein kleines Monster das sich auf der Suche nach Futter durch die Labyrinthe bewegte und von Geistern gejagt wurde. Diese Figur war der Namensgeber für das Pac-ROM . Dieses stellt eine Mischung aus allem dar, was Sie in den vorherigen Varianten gesehen haben. Das ROM bedient sich im Hinblick auf die Funktionen direkt bei seinen Konkurrenten. Der Name des Custom-ROMs hat jedoch auch noch eine weitere Bedeutung, die sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Es sind die Anfangsbuchstaben der Ideenlieferanten, bei denen sich das ROM bedient hat: Paranoid Android, AOKP und Cyanogenmod. Die zentrale Basis stellt allerdings Cyanogenmod dar. Dies wird bei einem späteren Blick in die Eigenschaften des Endgeräts sichtbar.

Der Namensgeber des Pac-ROMs ist die Arcade Spielfigur Pac-Man.
Vergrößern Der Namensgeber des Pac-ROMs ist die Arcade Spielfigur Pac-Man.

Bereits beim Booten werden Sie an die früheren Zeiten der Spielekonsolen erinnert. In der Bootanimation marschieren Pac-Man und die Monster quer über den Bildschirm.

Funktionsumfang
Ein erster Blick unter die Haube zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten. Noch bevor wir in die Einstellungen des ROMs abtauchen, fallen zwei Apps besonders auf: die Pac Performance sowie die Terminal Emulation. In der Performance-App sehen Sie an verschiedenen Auswertungen, wie es um die Leistungsfähigkeit Ihres Endgeräts aktuell bestellt ist. Dies geht von der Prozessorgeschwindigkeit bis hin zu der Speichernutzung. Gerade Entwickler finden an dieser Stelle wichtige Informationen zur Analyse des Systems.

Das Pac-ROM hat die Funktionen von insgesamt drei Custom-ROMs unter einem Dach.
Vergrößern Das Pac-ROM hat die Funktionen von insgesamt drei Custom-ROMs unter einem Dach.

Die zweite App erlaubt es, in die Niederungen des Betriebssystems hinabzusteigen. Mithilfe des Terminals gelangen Sie unter die graphische Oberfläche und können mittels Kommandozeile Ihr Betriebssystem steuern. Sicherlich nichts, was der Durchschnittsanwender jemals versuchen würde.

Für diesen wird es innerhalb der Einstellungen interessant. Hinter dem Menüpunkt „Pac-Einstellungen“ zeigt sich die Mächtigkeit des Systems.

In zahlreichen Untermenüs sind die verschiedenen Funktionen und Einstellmöglichkeiten des Custom-ROMs zu finden.

Diese decken im Wesentlichen den Funktionsumfang der drei Namensgeber ab: Sie finden somit vom aktiven Display über die globalen Ges-ten und Halo-News bis hin zur konfigurierbaren Statusleiste alle Funktionen, welche die anderen ROMs bieten. Damit die Leistung Ihres Endgeräts infolge der Vielfalt der Möglichkeiten nicht in die Knie geht, lassen sich die einzelnen Inhalte auch separat aktivieren und konfigurieren. So läuft in Hintergrund auch nur, was Sie wirklich benötigen.

Auch Halo wurde in das Pac-ROM integriert. Damit bekommen Sie die Nachrichten immer als Pop-up angezeigt.
Vergrößern Auch Halo wurde in das Pac-ROM integriert. Damit bekommen Sie die Nachrichten immer als Pop-up angezeigt.

Stabilität des Systems
Die Vielzahl der Funktionen hat natürlich auch ihren Preis. Nicht immer ist die aktuelle Nightly Built so stabil wie sie sein sollte. Deswegen benötigen Sie als Benutzer auch ein wenig Geduld. Pac-ROM bietet Ihnen zusätzlich die notwendigen Werkzeuge, schnell wieder in einen vernünftigen Arbeitszustand zu gelangen. In den Einstellungen finden Sie die „Pac-Konsole“. In dieser legen Sie fest, welche Updates Sie für Ihr Endgerät berücksichtigen möchten. Dabei gibt es die Varianten „Stabil“, „Nightly“ und „Dev-Build“. Sobald eine neue Version vorhanden ist, werden Sie entsprechend informiert, laden diese herunter und installieren sie. Kommt es zu Problemen, können Sie über dieses Menü auch wieder zurück auf eine ältere Version, die bereits auf Ihrem Endgerät vorhanden ist.

Die Pac-Zielgruppe
Das Pac-ROM ist aufgrund seiner Vielfalt eine spannende Option, denn die Vielfalt der Funktionen ist überwältigend, aber auch teilweise erschlagend. Deswegen ist sie nicht zwingend für einen Einsteiger geeignet, der erste Erfahrungen mit einem Custom-ROM sammeln will. Reicht Ihnen jedoch der Funktionsumfang eines etablierten ROMs wie CM oder AOKP nicht mehr aus, dann sollten Sie einen Blick auf Pac-ROM werfen, In diesem Fall werden Sie hier sicherlich finden, was Sie als Gesamtheit bei den anderen vermisst haben.

Eine schlanke Alternative

Nachdem Sie mit Pac-ROM die mehr oder weniger maximale Ausprägung eines Custom-ROMs kennengelernt haben, zeigen wir Ihnen zum Abschluss noch eine schlanke Variante. Das ROM Slim-ROM basiert ebenfalls auf Android 4.4.4, ist aber im Vergleich zu seinen Konkurrenten deutlich kleiner. Es kommt mit einer Größe von rund 150 MB beispielsweise bei der aktuellen WLAN-Variante des Nexus 7 aus.

Das Slim-ROM ist ein sehr kompaktes Custom-ROM.
Vergrößern Das Slim-ROM ist ein sehr kompaktes Custom-ROM.

Dies ist auch im Funktionsumfang entsprechend spürbar. Sie finden zwar sehr viele Features, die jedoch alle in Richtung Sicherheit oder Benutzerfreundlichkeit tendieren. So sehen Sie innerhalb der Sicherheitseinstellungen auch die Möglichkeit, Telefonnummern auf eine Blacklist zu setzen oder mithilfe des Privacy Guards den Anwendungen nicht notwendige Rechte zu entziehen.

Benutzeroberfläche und Aussehen
Dies wird auch direkt bei der Benutzeroberfläche sichtbar. Innerhalb der Einstellungen finden Sie für die Benutzeroberfläche lediglich drei Untermenüs: das Akku-Symbol, die Statusleiste sowie die Benachrichtigungen. Das letztgenannte Menü bietet Ihnen dann auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten rund um die Handhabung Ihrer Benachrichtigungen. An dieser Stelle bietet Ihnen Slim-ROM verschiedene Optionen.

Die Benutzeroberfläche lässt lediglich Einstellungen in drei Rubriken zu.
Vergrößern Die Benutzeroberfläche lässt lediglich Einstellungen in drei Rubriken zu.

In einem weiteren Menü können Sie die Funktion „The Real Dark Slim“ an- oder ausschalten. Dabei handelt es sich um ein spezielles Theme, das die Bildschirmfarben verdunkelt und damit einen düsteren Eindruck vermittelt.

Als Launcher setzt Slim-ROM aktuell auf den Novalauncher. Sie können diesen natürlich bei Bedarf gegen eine Alternative Ihrer Wahl ersetzen.

Navigationselemente
Bei den Navigationselementen gibt es ein wenig Komfort. Im Menü „Ein/Aus“ legen Sie fest, welche Punkte beim Drücken des Ausschalters sichtbar werden sollen. In der Navigationsleiste bestimmen Sie die Tasten, Sie können aber auch zusätzlich oder alternativ Ringziele definieren. Mit diesem legen Sie die Funktionen und Apps fest, die in die alternative Navigationsleiste integriert werden sollen.

Sie haben beim Slim-ROM die Möglichkeit, die Navigationsleiste durch eine Art Rad zu ersetzen.
Vergrößern Sie haben beim Slim-ROM die Möglichkeit, die Navigationsleiste durch eine Art Rad zu ersetzen.

Hinter dem Begriff „SlimPIE“ verbirgt sich die Funktionalität des Navigationsrings. Dieser bietet Ihnen vom Sperrbildschirm, aber auch vom Startbildschirm aus Zugriff auf die konfigurieren Anwendungen und Funktionen.

Besitzt Ihr Tablet oder Smartphone einen Bewegungssensor, können Sie diesen auch mithilfe der „Share-Steuerung“ konfigurieren. Diese erlaubt Ihnen unterschiedliche Aktionen für das horizontale, das vertikale sowie das Hin-und-her-Bewegen.

Die Einstellmöglichkeiten des Slim-ROM sind auf insgesamt vier Menüs verteilt.
Vergrößern Die Einstellmöglichkeiten des Slim-ROM sind auf insgesamt vier Menüs verteilt.

Zielgruppe
Das Slim-ROM bietet für alle Benutzer, die sich auf das Wesentliche fokussieren möchten und wenige Ressourcen zur Verfügung haben, die richtige Ausgangsbasis. Es kommt von den eigenen Menüs aber auch von der Oberfläche her recht spartanisch daher, lässt aber trotzdem die notwendigen Funktionen in Richtung Sicherheit nicht vermissen. Eine gute Alternative, wem Android zu wenig und die anderen Custom-ROMs zu viel sind!

Fazit

Die Landschaft der Custom-ROMs ist sehr groß, und es stehen Ihnen die unterschiedlichsten Varianten zur Verfügung. Vor allen Dingen kommt es sehr darauf an, was Sie selbst letzten Endes mit der Installation eines alternativen ROMs erreichen möchten.

Für all diejenigen, die gerne eine aktuellere Android-Version hätten, diese jedoch nicht vom Hersteller erhalten, ist sicherlich eine klassische Variante wie CM oder AOKP die richtige Wahl. Paranoid Android befindet sich gerade im Wandel. An dieser Stelle wird aktuell der Fokus mehr auf Geschwindigkeit und Performance als auf Funktionalität gelegt.

Übersicht Custom-Roms

ROM

Cyanogenmod

Paranoid Android

AOKP

Slim-ROM

Pac-ROM

Entwickler

Cyanogenmod

Freie Entwickler

Freie Entwickler

Freie Entwickler

Freie Entwickler

Download

Download

Download

Download

Download

Android-Version

04.04.2004

04.04.2004

04.04.2004

04.04.2004

04.04.2004

Status

Stable

Beta

Beta

Stable

Release Candidate

Google Apps

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Automat. Update

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Genau den gleichen Weg schlägt auch das Slim-ROM ein: Gerade ältere Geräte, die nicht den schlechthin leistungsfähigen Prozessor oder den ganz großen Speicher an Bord haben, würden sich sonst mit Android 4.4 schwertun. Mit Slim-ROM erhalten Sie jedoch ein aktuelles Android-System, das auch auf weniger leistungsfähigen Geräten noch flüssig läuft.

Eine komplett andere Zielgruppe decken die beiden Kandidaten MIUI und Pac-ROM ab. Bei ihnen spielen das Erscheinungsbild, aber auch der Funktionsumfang eine entscheidende Rolle. Eine leistungsfähige Hardware wird dafür als gegeben vorausgesetzt.

Letzten Endes haben wir Ihnen hier nur sechs Kandidaten aus der aktuell großen Auswahl von Custom-ROMs vorstellen können, die unterschiedlichste Anforderungen abdecken. Dank der vorhandenen Recovery-Lösungen wie TWRP oder CWM ist es kein Problem, in kurzer Zeit von einem ROM zum nächsten zu wechseln und die passende Implementierung zu finden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2035872