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Cracker nehmen RIAA erneut aufs Korn

04.09.2002 | 13:45 Uhr |

Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen fünf Wochen haben Cracker die Internet-Seite der RIAA (Recording Industry Association of America) unter Beschuss genommen. Sie war bis Dienstag nachmittag zeitweise nicht erreichbar, nachdem die Angreifer am Wochenende ein so genanntes Defacement gestartet hatten.

Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen fünf Wochen haben Cracker die Internet-Seite der RIAA (Recording Industry Association of America) unter Beschuss genommen, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet. Sie war bis Dienstag nachmittag zeitweise nicht erreichbar, nachdem die Angreifer am Wochenende ein so genanntes Defacement gestartet hatten.

Wie bereits vergangene Woche boten sie über den Server der Organisation Musikdateien zum Download an und verfassten eine angeblich von der RIAA stammende Entschuldigung an die Betreiber von "Listen4ever.com". Die RIAA hat im August Druck auf Internet-Provider ausgeübt, den Zugang zu dem Angebot, das Lieder und Musikalben zum Download bereit gehalten hatte, zu unterbrechen.

Bislang gibt es keine Stellungnahme des Musikverbandes. Ein Sprecher sagte lediglich, dass man mehr Zeit benötige, um die Vorgänge zu untersuchen. Den ersten Angriff starteten Cracker Ende Juli mit einer DoS-Attacke (Denial of Service), die den RIAA-Server lahmlegte.

Gehackt: RIAA stellt Musik zum kostenlosen Download bereit (PC-WELT Online, 29.08.2002)

RIAA will Einzel-Nutzer verklagen (PC-WELT Online, 22.08.2002)

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