Internet Explorer 6: Der Cookie-Manager erkennt versteckt gesendete Cookies und schlägt Alarm.
Cookies werden von Webservern an den Browser gesendet. Es handelt sich dabei um Textdateien, die entweder auf der Festplatte (im Verzeichnis "Windows\Cookies", bei Windows 2000 und XP im Cookie-Verzeichnis des Anwenders) gespeichert oder im Arbeitsspeicher abgelegt werden.
Cookies enthalten zwar Infos über von Ihnen besuchte Websites oder andere Daten, die Ihr Verhalten auf der Website widerspiegeln, aber niemals ausführbaren Code. Deshalb gelten sie als sehr "neugierig", aber ungefährlich.
Der Internet Explorer unterscheidet zwei Cookie-Arten: Die Einstellung "Cookies annehmen, die gespeichert sind" bezieht sich auf Cookies, die auf der Festplatte gespeichert werden. Außer in der hohen Sicherheitsstufe sind permanente Cookies in allen Stufen erlaubt. Diese Einstellungen gelten auch für Cookies, die für die Dauer der Sitzung im Arbeitsspeicher belassen werden: "Cookies pro Sitzung an-nehmen (nicht gespeichert)".
Der Internet Explorer 6 enthält einen Cookie-Manager, der beim Auftreten von so genannten fremden Cookies eine Warnung ausgibt. Diese Cookies von Drittanbietern werden von einer Website auf Ihre Festplatte geschmuggelt, auf der Sie niemals waren!
Das passiert zum Beispiel, wenn Bannerwerbung übertragen wird: Der Banner-Server kann dann heimlich ein Cookie mitsenden. So ist es möglich, das Surf-Verhalten eines Anwenders aufzuzeichnen und ein (eingeschränktes) Bewegungsprofil anzufertigen.
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