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Soziales Netz auf Knopfdruck

30.12.2008 | 10:01 Uhr |

Für den Aufbau einer Community, eines sozialen Netzwerks oder eines Unternehmensportals der nächsten Generation müssen Entwickler nicht bei Null anfangen. Die Open-Source-Software Elgg hat schon alle Module an Bord.

Communities und soziale Netzwerke brechen alle Rekorde. MySpace, Facebook und StudiVZ sind omnipräsent und können nicht nur auf eine gigantische Mitgliederzahl verweisen – sie verdienen auch gutes Geld mit gezieltem Marketing. Auch im Business haben soziale Netze Fuß gefasst. Kontaktnetzwerke wie Xing und LinkedIn haben bewiesen, dass User-Profile und Vernetzung auch in der Geschäftswelt anerkannt sind und das Web 2.0 den Weg zu neuen Jobs ebnet und Geschäftspartner zusammenbringt.

Für öffentliche Communities oder unternehmensinterne Portale gibt es heute Software, die die Einrichtung einer eigenen Web-2.0-Plattform erleichtert. In diesem Artikel stellt PC-Welt das viel versprechende Tool Elgg näher vor und verrät interessante Alternativen, die sich aus Open Source und kommerziellen Angeboten zusammensetzen.

Im Sommer 2008 hat das Projekt Elgg das finale Release erreicht. Inzwischen steht die Software in Version 1.1 zum Download bereit. Elgg ist eine quelloffene Software auf Basis von PHP, die auf dem Webserver mit einem Installationsskript im wenigen Minuten installiert werden kann. Die Anwendung ist speziell für Communities entwickelt worden. Die einzelnen Funktionalitäten werden im Baukastenprinzip aus verschiedenen Modulen individuell zusammengestellt. Zu den mitgelieferten Komponenten des "Full Packages" zählen Blogs, Pinnwände, Datei-Upload, Lesezeichen, private Nachrichten, der WYSIWYG-Editor TinyMCE und vieles mehr. Weitere Module werden in Form von Plugins hinzugefügt. In Verbindung mit einer umfassenden Benutzerverwaltung bietet die Software damit beste Voraussetzungen für viele Interaktionsmöglichkeiten und Erweiterungsoptionen.

Zu den Websites, die auf Elgg aufbauen, zählen das deutsche Expertennetzwerk Snippr , die Rugby-Community Rucku und die Universität Brighton .

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