Wenn Sie möchten, können Sie sich über den Clipinc-Player auch mit anderen Anwendern über die jeweiligen Songs austauschen. Hierfür können Sie die Funktion "Shoutbox" im rechten Fenster im Player nutzen. Eine separate Anmeldung ist dieses Forum nicht erforderlich. Geben Sie einfach den Text ein und bestätigen Sie mit "Senden" - fertig. In diesem Bereich des Players finden Sie neben der Timeline und den Playlists auch den Punkt "Lyrics", der Ihnen die Texte zu den jeweiligen Songs anzeigt, sowie Mashup, der weitere Informationen zum Song, dem Album und ähnlichem bereithält.
Clipinc PlaymateSollten Sie nun mehr oder weniger nackte Tatsachen erwartet haben, müssen wir Sie leider enttäuschen. Denn das Playmate von Clipinc ist im Grunde so gar nicht sexy. Es handelt sich vielmehr um einen selbst entwickelten MP3-Player von Tobit Software. Dieser soll in erster Linie zeigen, wie einfach sich - analog zu Apples iPod/
iTunes-Strategie - Hard- und Software verzahnen lassen. Playmate kostet 25 Euro, wiegt 19 Gramm, unterstützt MP3 und WMA und bietet 1 GB Speicher. Er lässt sich direkt über den Clipinc-Player befüllen und kann dabei auch vollautomatisch mit neuen Songs versorgt werden, sobald er an den PC angeschlossen wird. Beim erstmaligen Anschluss an den PC erkennt der Clipinc-Player das Playmate automatisch und richtet eine Partnerschaft ein.
Anders, als der Name vermuten lässt, ist beim Playmate aus Designsicht eher Schlichtheit angesagt. Der Player bietet eine einen Ein- und Ausschalter, einen Play- sowie Vor- und Zurück-Buttons. Eine Lautstärkeregelung sucht man zunächst vergebens, sie ist aber vorhanden: Ein langer Druck auf die Vor- beziehungsweise Zurück-Taste senkt/erhöht die Lautstärke. Ein Display gibt es nicht. Vermisst haben wir die Möglichkeit, schnell vor oder zurück zu spulen sowie einen Equalizer. Die mitgelieferten Ohrhörer können Sie getrost vergessen, sie bieten kaum Bass und die Höhen werden schnell übersteuert. Mit höherwertigen Ohrhörern klingt der Player aber durchaus gut. Die maximale Laufleistung pro Akkuladung wird mit 10 Stunden angegeben, der Akku kann nicht gewechselt werden.
Schließlich sollten Sie bei der Nutzung von Clipinc.fx den Bereich Einstellungen nicht vergessen. Hier legen Sie unter anderem fest, wo Clips gespeichert werden oder ob Autoclip aktiviert werden soll und an welcher Stelle die Streams abgelegt werden. Daneben findet sich in diesem Bereich auch eine Hate-List, in der Sie Künstler oder Songs definieren können, die Sie auf keinen Fall hören möchten. Die entsprechenden Streamtags werden dann nicht importiert. Kleiner Gag am Rande: Wie schon bei den Vorgängerversionen ist vom Start weg in der Hate-List "Tokio Hotel" voreingestellt.
Ebenfalls schon bekannt von Clipinc.vier ist die Coverflow-Ansicht sowie die Möglichkeit, Musikvideos passend zu Ihrer Playlist anzusehen. Dabei werden passend zum jeweiligen Sender oder der jeweiligen Playlist die entsprechenden Cover und eventuell vorhandene Videos zu den aufgezeichneten Songs eingeblendet. Letzteres ist beispielsweise für Partys eine pfiffige Option. So ließen sich bequem zur Musik passende Videos per Beamer oder den TV anzeigen.
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