Sie haben nun die Möglichkeit, die Software weiter anzupassen, die gewünschten Module einzuschalten und das Design der Website zu verändern. Im Menü „Administration/Tool Administration“ aktivieren Sie aus den vorhandenen Modulen diejenigen, die in Ihrer Community zur Verfügung stehen sollen. Unter „User Administration“ dürfen Sie neue Mitgliederkonten anlegen sowie Passwörter und Rechte vergeben.
Die Optik der öffentlichen Ansicht der Community steuern Sie über Themes. Auf der Elgg-Website und den Entwickler-Seiten gibt es schon eine ordentliche Auswahl an Design-Vorlagen, die Sie natürlich selbst weiter bearbeiten und mit einer individuellen Note versehen dürfen.
Mithilfe von APIs und Plugins ist die Software jederzeit weiter ausbaufähig, was zum Erfolg der Software beitragen dürfte. Viele freiwillige Entwickler arbeiten mit Hochdruck an neuen Komponenten, Funktionen und Designs. Im Moment kommen praktisch täglich neue Funktionen, Layout-Vorlagen oder Sicherheits-Tools hinzu, die Elgg-Anwender in ihre Software integrieren können. Aber schon die Standard-Module, die im Full Package mitgeliefert werden, können sich sehen lassen. Schließlich handelt es sich um einen umfassenden Bausatz mit eigenen Unteranwendungen wie Multimedia-Verwaltung, Nachrichtenversand oder einem kompletten Weblog-System. Seit dem Release der ersten Hauptversion hat Elgg deshalb auch hohe Wellen geschlagen.
Problematisch ist im Moment wohl eher das frühe Entwicklungsstadium. Die Software ist zwar ein Final-Release, das für den produktiven Einsatz empfohlen wird. Frei von Hindernissen ist sie aber noch nicht, und gelegentlich werden erfahrene Anwender Funktionen vermissen, die die Entwicklergemeinde hoffentlich noch hervorbringen wird. Auch die Systemanforderungen an den Webserver kann nicht jeder Webhoster erfüllen. Es lohnt sich also ein Blick auf mögliche Alternativen.
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