Microsoft Windows 7 Professional
| Hersteller: | Microsoft |
|---|---|
| Kategorie: | Betriebssysteme |
| Preise: | 83 Angebote ab 59€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Windows mit OpenSource erweitern
Video & Co. bearbeiten
Media-Player: Der Windows Media Player wird zwar immer besser und schicker, spielt aber nur gängige Formate ab. VLC Media Player und Mplayer sind eine unentbehrliche Ergänzung: Sie schlucken wirklich alles, was annähernd nach Audio oder Video aussieht – etwa auch APE (Monkey’s Audio), FLV (Flash Video), OGG (Ogg Vorbis Audio) oder FLAC (Free Losless Codec).
Rippen: Beim Extrahieren von Audio-CDs ist dem Windows Media Player das bewährte, portable Cdex klar vorzuziehen. Es bietet mehr Zielformate, eine bessere Steuerung der Bit-Rate („Optionen, Einstellungen, Kodierer“) und der Dateinamen. Damit Cdex die Dateinamen vergeben kann, ist die Verbindung zu einer Online-CD-Datenbank erforderlich („Optionen, Einstellungen, Remote CDDB“).
Videos bearbeiten: Vista bietet Movie Maker, für andere Windows-Versionen gibt´s die Live-Variante. Zumindest als Ergänzung zum Konvertieren ist das englischsprachige Virtual Dub oft unentbehrlich. Das schlanke und portable Tool kann Videos schneiden, zusammenfügen und konvertieren, Werbung herausschneiden, die Tonspur extrahieren oder einfügen.
Audiobearbeitung: Abgesehen vom simplen Audiorecorder hat Windows kein entsprechendes Tool an Bord. Wenn Sie kreativ mit Audiodateien und Systemklängen arbeiten möchten, ist Audacity erste Wahl. Das portable und übersichtliche Tool schneidet, kopiert, konvertiert und manipuliert Sounddateien durch zahlreiche Effektfilter. Das Speichern im MP3-Format erfordert zusätzlich die lame_enc.dll.
Audio-Tags bearbeiten: Der Windows-Explorer beherrscht seit Vista eine rudimentäre Bearbeitung der Audio-Tags. Sammlern digitaler Musik kann das nicht genügen: Spezialisten wie die portablen, englischsprachigen MP3 Tag Tools arbeiten ordnerübergreifend, präziser und 10-mal schneller. Wichtigste Regel: Immer sorgfältig alle Tags abwählen, die nicht geändert werden sollen.
Bildbearbeitung: Um Längen besser als das Windows-eigene MS Paint ist Paint.NET – eine vollwertige, portable Bildbearbeitung mit übersichtlicher Benutzerführung, Histogrammanpassung, Zauberstab für die Auswahl, einen Kopierpinsel und sogar Bildebenen. Ein Nachteil: Es unterstützt nur wenige Formate (JPG, BMP, GIF, PNG, TIF, TGA, DDS, PDN).
Für professionelle Ansprüche können Sie Gimp einsetzen. Seit Version 2.0 bietet der Photoshop-Klon eine übersichtliche Bedienerführung, setzt aber fundamentale Kenntnisse der Bildbearbeitung voraus.
Bildverwaltung: Bild-Viewer und -Verwaltung mit einfachen Bearbeitungsfunktionen – das ist die Windows Fotogalerie von Vista. Für andere Windows-Versionen gibt es eine kostenlose Live-Variante. Das ist – neben Picasa – das Beste, was Sie kostenlos erhalten können. Im Vergleich dazu können wir die Open-Source-Programme Cornice, Imgseek und Blue Marine nicht empfehlen.


