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Websites mit dem Browser hacken

29.12.2008 | 08:45 Uhr |

Web-Seiten funktionieren nicht immer so, wie Sie es wollen. Doch damit ist jetzt Schluss. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Google-Suche, Youtube und Rapidshare effektiver und schneller nutzen.

Verschaffen Sie sich die Kontrolle über das Browser-Fenster. Sie müssen sich nicht mit dem zufriedengeben, was der Autor einer Website Ihnen serviert. Mit kleinen Scripts und Browser-Erweiterungen gestalten Sie die Darstellung von Web-Seiten ganz nach Ihrem Geschmack. Sorgen Sie beispielsweise dafür, dass sich die Google-Suche besser bedienen lässt, oder umgehen Sie nervende Beschränkungen etwa bei www.rapidshare.de oder www.youtube.de. Auch Komfortfunktionen lassen sich nachrüsten, etwa eine automatische Anmeldung auf Sites, die Sie häufig besuchen, oder eine unkomplizierte Stichwortsuche in Wikipedia.

Einfach & schnell: Programmierkenntnisse brauchen Sie nicht. Wir haben aus Tausenden von fertigen Scripts die interessantesten für Sie ausgewählt und in den Browser Firefox PC-WELT Hacker Edition integriert. Nach der Installation genügt ein Doppelklick, und Sie können sofort loslegen.
Alles gratis: Sämtliche erwähnten Add-ons, Scripts und Programme sind kostenlos. Sie sind auch in unserem Firefox Hacker Pack enthalten (siehe Übersicht im Kasten auf Seite 5). Damit verleihen Sie einem bereits installierten Firefox 3.x die gewünschten Fähigkeiten.

Der Browser
Das individuelle Anpassen der Web-Seiten erfolgt über das Browser-Add-on Greasemonkey und einige Scriptdateien. Die Firefox PC-WELT Hacker Edition enthält schon alle nötigen Dateien. Sie ist portabel, lässt sich also auch parallel zu einem bereits vorhandenen Firefox verwenden.

Firefox PC-WELT Hacker Edition
Kopieren Sie Firefox PC-WELT Hacker Edition in ein beliebiges Verzeichnis. Wenn Sie auch sonst Firefox verwenden, beenden Sie das Programm und starten dann FirefoxPortable.exe. Denn unterschiedliche Firefox-Versionen lassen sich zwar nebeneinander auf dem Rechner einrichten, aber es kann immer nur eine davon aktiv sein. Per Einfachklick auf das Greasemonkey-Icon (Affengesicht) in der Firefox-Statusleiste können Sie Greasemonkey aus- und wieder einschalten.

Wichtig: Wenn das Tool deaktiviert ist, funktioniert auch das Installieren von neuen Scripts nicht. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon klicken, sehen Sie, welche Scripts der aktuell aufgerufenen Web-Seite zugeordnet sind. Diese können Sie auch einzeln an- und abschalten. Nach dem (De-)Aktivieren von einzelnen Scripts ist ein Reload der Web-Seite nötig, damit sich die Änderungen auswirken, also die Scripts erneut ausgeführt werden. Dafür verwenden Sie am besten die Tastenkombination .

Über „Extras, Greasemonkey, Benutzerskripte verwalten“ erhalten Sie eine Übersicht über alle installierten Scripts. Per Klick auf einen Eintrag sehen Sie, auf welche Seiten sich ein Script auswirkt und welche Adressen ausgeschlossen sind. Diese Liste können Sie dort bequem anpassen: Per Klick auf „Bearbeiten“ links unten im Fenster sehen Sie den Quelltext und können ihn ändern. Wenn Sie zum ersten Mal auf den Button klicken, werden Sie gebeten, einen Text-Editor auszuwählen. Sofern Sie keine andere Präferenz haben, wählen Sie Notepad.exe aus dem Windows-Verzeichnis.

Eigenen Firefox-Browser aufrüsten
Wenn Sie eine bereits vorhandene Firefox-3.x-Installation verwenden möchten, richten Sie zuerst Greasemonkey ein. Dazu entpacken Sie das Firefox Hacker Pack in einen beliebigen Ordner, starten dann Ihren Firefox und ziehen die Datei Greasemonkey-0.8.20080609.0-fx.xpi vom Windows-Explorer auf das geöffnete Browser-Fenster. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, und starten Sie Firefox neu. Anschließend richten Sie die gewünschten Scripts ein, indem Sie die zugehörige JS-Datei auf das Browser-Fenster ziehen. Die Scripts funktionieren sofort, ein Browser-Neustart ist hier nicht erforderlich. Bereits geöffnete Web-Seiten müssen Sie neu laden, um die Auswirkungen zu sehen.

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