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Kommt 2009 die Browser-Revolution?

08.01.2009 | 15:11 Uhr |

Google peitscht Chrome auf den Markt, Mozilla zieht einen Veröffentlichungstermin vor - entbrennt ein neuer Browser-Krieg? 2009: Das Jahr der Browser.

Internetbrowser werden immer vielseitiger und funktionsreicher. In Googles Chrome ist gar ein Speichermanagement integriert, Opera kann mit Dateisystemen umgehen – beides eigentlich Aufgaben des Betriebssystems. Experten sagen Browsern die Zukunft voraus, mittel- bis langfristig sollen sie sogar das Betriebssystem verdrängen.

Im sogenannten Cloud-Computing läuft die Software nicht mehr lokal auf dem eigenen Rechner, sondern auf ausgelagerter Hardware. Über eine schnelle Netzwerkverbindung stellt der Webbrowser dann die Schnittstelle dar. Bereits vor einiger Zeit häuften sich erste Indizien für eine derartige Entwicklung. Mit Technologien wie Splashtop von Asus oder HyperSpace von Phoenix kann der Browser gestartet werden, ohne dass man das Betriebssystem booten muss.

Bis sich Cloud-Computing auf breiter Front etabliert hat, ziehen sicherlich noch einige Jahre ins Land. Der Kampf um die bevorzugte Schnittstelle, also den beliebtesten Browser, hat aber bereits begonnen. Auf dem Schlachtfeld um die Gunst des Surfers haben sich Ende 2008 die Urgesteine Internet Explorer und Opera, sowie Firefox und Safari und der Neuling Chrome eingefunden. Wir zeigen Ihnen, wie die einzelnen Kontrahenten den Sieg für sich verbuchen wollen und was das konkret für Sie bedeuten wird.

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