Cloud Computing

Zehn Tipps zur Datenqualität aus der Cloud

Mittwoch, 11.07.2012 | 14:49 von Hans-Christian Dirscherl
© iStockphoto.com\Darren Baker
Immer mehr Privatanwender und Unternehmen speichern ihre Daten in der Cloud und nutzen Cloud-Dienste. Doch woran erkennt man einen guten Cloud-Computing-Anbieter?
Die Uniserv GmbH hat zehn Tipps zur Datenqualität aus der Cloud zusammenfasst:

Der tatsächliche Bedarf: Das zentrale Auswahl-Kriterium für die passende Cloud-Lösung ist der wirkliche Bedarf. Mehr noch als bei klassischen Modellen müssen Kosten, Leistung und Bedienbarkeit ein stimmiges Ganzes bilden, das Ihren Anforderungen und Ressourcen exakt Rechnung tragen kann.
 
Pauschale oder Verbrauch: Langfristige Mietmodelle gehören nicht in die Cloud. Um eine Cloud-Computing-Lösung auch kostenseitig genauso flexibel nutzen zu können, wie es der Funktionsumfang verspricht, sollte die Leistung nicht als Pauschale, sondern ausschließlich nach „Verbrauch“ abgerechnet werden.
 
Kostentransparenz: Das verbrauchte Volumen muss – wie alle anderen Leistungen auch – transparent abgerechnet werden. Sie erkennen so auf einen Blick, was Sie für jede einzelne Data Quality-Aktion bezahlen und aus welchen Einzelpositionen sich der Gesamtabrechnungsbetrag zusammensetzt.
 
Korrekte Daten: Das Angebot muss über die wichtigsten Funktionen zur Datenbereinigung verfügen. Die Korrektur und Optimierung der Adressen inklusive Anredeschlüssel sowie eine Dubletten-Bereinigung bilden die Basis jedes Datenqualitätsmanagements und sichern Ihnen hochwertige Kundendaten.
 
Aktuelle Daten: Um Ihre Kundendaten stets aktuell zu halten, sollte die Cloud-Anwendung über Services zum Datenabgleich verfügen, wie etwa Umzugs- und Verstorbenen-Abgleich, Robinsonliste, Bank- und Kreditkartendaten.
 
Wertsteigerung: Praktisch sind auch Funktionen zur Datenanreicherung, beispielsweise um Geo-Daten oder Telefonnummern hinzuzufügen. Das erhöht den Wert der Daten für Vertriebsaufgaben oder erleichtert die Suche nach bestimmten Kunden.
 
Integrationsfähigkeit: Besonders wünschenswert ist die Möglichkeit, die DQ-Cloud-Lösung in andere Anwendungen zu integrieren, um aus der aktuellen Arbeitsoberfläche sofortigen Zugriff auf die Datenqualitäts-Funktionen zu haben bzw. um die Datenqualität schon während der Eingabe zu überwachen und zu optimieren.
 
Hybrid-Lösung: Die Kombination von installierter Software und Data-Quality-on-Demand hat den Vorteil, dass Volumenaufgaben von der installierten Software übernommen werden, während besondere oder einmalige Aufgaben oder Ad-Hoc-Jobs in der Cloud abgewickelt werden können.
 
Oberfläche: Das Angebot soll übersichtlich und leicht verständlich präsentiert sein. Das heißt, alle Grundfunktionen sowie die Kosten/der Verbrauch sollten nach der persönlichen Anmeldung auf der Startseite dargestellt werden. Alle weiteren Funktionalitäten, die eigenen Kontoeinstellungen und umfassende Hilfestellungen sollten über die Startseite mit nur einem Klick erreichbar sein.
 
Schutz: Die Daten dürfen nur verschlüsselt übertragbar sein. Zudem muss sich der Cloud-Anbieter zur Verschwiegenheit verpflichten und die Daten entweder im eigenen Rechenzentrum oder in einem zertifizierten Rechenzentrum eines seriösen Dienstleisters hosten.

Mittwoch, 11.07.2012 | 14:49 von Hans-Christian Dirscherl
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1517814