Ratgeber Freeware

Clevere Gratis-Tools für die Bildbearbeitung

Dienstag, 13.09.2011 | 09:15 von Benjamin Schischka
Bildergalerie öffnen Kostenlose Bildbearbeitung
© ATI
Virtuelle Schönheits-OP, Diebstahlschutz und Che-Guevara-Look – diese kleinen Gratis-Programme machen viel mehr aus Ihren Bildern.

CleanSkinFX beseitigt Hautunreinheiten

Ob fürs Bewerbungsfoto, für das Facebook-Profilbild oder für das digitale Fotoalbum – Pickel und Flecken im Gesicht will keiner. Anstatt das Bildbearbeitung-Schwergewicht Photoshop zu bemühen, wählen Sie alternativ den schnellen und einfachen Weg: die Freeware CleanSkinFX . Die kostenlose Bildbearbeitung ist zwar Englisch, aber so übersichtlich, dass selbst Sprachunkundige keine Probleme mit der Bedienung haben sollten.

Klicken Sie auf „Load“ zum Öffnen des zu bearbeitenden Konterfeis. Entfernen Sie eines oder beide Häkchen, um einen zu künstlichen Eindruck zu vermeiden. „Enhance Pink“ bietet sich für blasse Gesichter an, „Double Clean“ für Nahaufnahmen und viele Hautunreinheiten. Zuletzt klicken Sie auf „Save“, um das Ergebnis der Bildbearbeitung zu speichern.

Bildbearbeitung mit Dydelf
Vergrößern Bildbearbeitung mit Dydelf

Dydelf verwandelt Foto in Che-Guevara-Poster

Sie wollen Ihren Fotos einen besonderen Anstrich spendieren?  Die kostenlose Bildbearbeitung Dydelf macht aus Gruppen- und Einzelportraits Grafiken im Poster-Look. Klicken Sie auf „Open“, um das gewünschte Bild mit der kostenlosen Bildbearbeitung zu öffnen. Auf der rechten Seite gibt Ihnen Dydelf eine Palette an Optionen an die Hand. Unter „Colors“ bestimmen Sie, auf wie viele Farben Dydelf das Foto reduzieren soll. Je weniger Farben Sie wählen, desto mehr wird das Bild auf Umrisse und Flächen reduziert. Bei „2“ wirkt das Foto wie ein Poster im Stil des bekannten Che-Guevara-Bildes. Bei „256“ wie eine geronnene Farbexplosion. Via „Palette“ bestimmen Sie die Rand- („Outline“) und Hintergrundfarbe („Background“).

Das Häkchen „No Outline“ schwächt den Verfremdungseffekt extrem ab und sollte höchstens in Kombination mit anderen Häkchen gesetzt werden. Bei „Solid Background“ reduziert die kostenlose Bildbearbeitung die Farben auf die beiden unter „Palette“ eingestellten, ungeachtet der „Colors“-Wahl. „Colors“ regelt aber weiter die Feinteiligkeit des Bildes. Mit „Remove Isolated Pixels“ verkleinert die kostenlose Bildbearbeitung die Anzahl der Pixel. „Greyscale“ wandelt alle Farben in Grauwerte um – mit Ausnahme der „Outline color“. „Antialiasing“ macht das Bild weicher; nicht selten wirkt es dann aber auch verschwommen.

Eine bestmögliche Einstellung gibt es nicht. Experimentieren Sie etwas mit Dydelf, bis Ihr Geschmack getroffen ist. Uns haben folgende Einstellungen gut gefallen: 128 „Colors“, blaue „Outline color“, gelbe „Background color“ und ein Häkchen bei „Solid Background“. Letztendlich hängt das Ergebnis natürlich auch vom Foto ab, nicht nur von der Bildbearbeitung.

Mosaik-Bildbearbeitung Edda
Vergrößern Mosaik-Bildbearbeitung Edda
© Foto-Mosaik-Edda

Kostenlose Bildbearbeitung: Foto-Mosaik-Edda

Mit der Freeware Foto-Mosaik-Edda (Portable) erstellen Sie aus vielen Bildern ein beeindruckendes Foto-Mosaik. Stellen Sie zunächst unter „Preferences“ „German“ als Sprache ein. Unter „Datenbank erstellen/bearb.“ stellen Sie eine Bildauswahl zusammen, aus der die kostenlose Bildbearbeitung das Mosaik zusammensetzen soll. Per Schieberegler legen Sie die Größe des Mosaiks fest. Je größer, desto mehr Bilder benötigen Sie für das fertige Mosaik.

Ist die Datenbank fertig, klicken Sie im Hauptmenü auf „Mosaikbild erstellen“. Wählen Sie die zuvor erstellte Datenbank. Im Verlauf des Assistenten bestimmten Sie über die Kachelform und Anzahl der Kacheln die Bildschärfe. Erlauben Sie Doppelungen, wenn Sie nicht sehr viele Bilder in der Datenbank haben. Wer die Nutzung aller Bilder erzwingt, bekommt womöglich ein nicht so sauberes Ergebnis – schließlich müssen nicht alle Bilder farblich ins Mosaik passen. Edda setzt sie aber dann trotzdem als Kachel ein. Mittels Überblendungsfaktor können Sie das Mosaik qualitativ verbessern, ein zu hoher Faktor wirkt sich aber negativ auf die Sichtbarkeit der einzelnen Kacheln aus.

Dienstag, 13.09.2011 | 09:15 von Benjamin Schischka
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