Pro-Test
| Hersteller: | Digital Computations |
|---|---|
| Kategorie: | Netzwerkanwendungen |
| Preise: | - |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
PC, TFT, Drucker
Checkliste für den Computerneukauf
Ein Energiesparsiegel ist für umweltbewusste Käufer Pflicht. Mit „Energy Star“ existieren seit dem 20. Juli 2007 feste Richtlinien. Allerdings unterscheidet sich das neue Label betreffs Gestaltung nicht von dem gleichnamigen Logo, das seit 15 Jahren sporadisch vergeben wird. Erkundigen Sie sich deshalb vor dem Kauf. Beim „Blauen Engel“ sollten Sie auch genau hinschauen. Dort muss der Zusatz „energiesparend“ stehen.
Wollen Sie richtig Strom sparen, müssen Sie auf einen echten Ausschalter achten. Nur so sind Sie sicher, dass Ihr Elektrogerät tatsächlich „aus“ ist. Vorderseitig angebrachte Tastenschalter oder fernbedienbare Stand-by-Knöpfe sind heikel, da das Gerät weiterhin Strom verbraucht. Meist befindet sich der „richtige“ Ausschalter auf der Rückseite des Geräts. Finden Sie ihn nicht, fragen Sie den Verkäufer vor Ort. Verzichten Sie auf Modelle, die keinen solchen Schalter haben.
Punkto Energiebilanz schneiden multifunktionale Elektrogeräte deutlich besser ab. Sie benötigen nur eine Stromversorgung. Ein Beispiel sind Multifunktionsgeräte, die Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgerät umfassen. Auch AVM Fritz!Fon 7150 mit Telefon, Anrufbeantworter, ADSL-Modem und WLAN-Router war solch ein Allrounder – AVM hat dieses Kombi-Gerät allerdings nicht mehr im Angebot.
Die chemikalienfreie Herstellung und ein fachgerechtes Elektroabfall-Recycling tragen zu einer positiven Energiebilanz eines Produkts bei. Die Umweltorganisation Greenpeace hat deshalb den Ratgeber „Grüne Elektronik“ inklusive Firmenranking eingeführt. Er listet die großen Hersteller von Mobiltelefonen und PCs auf und wird vierteljährlich aktualisiert. Berücksichtigen Sie diese Liste beim Neukauf unbedingt.




