Es gab eine Zeit, da wollte der Funke zwischen Gamern und dem Wild-West-Szenario nicht so richtig überspringen - und das, obwohl dieses Setting Action und Abenteuer nonstop verspricht. Diese Einstellung änderte sich freilich, als Rockstar Games sein Wild-West-Epos "Red Dead Redemption" auf die Konsolen brachte. Doch ein anderes Spiel kann man getrost als Wegbereiter des grandiosen Erfolgshits ansehen: "Call of Juarez: Bound in Blood".
Mit seiner fesselnden Story, aufregenden Szenerien und gut ausbalanciertem Pistolen-Gameplay hätte es "Bound in Blood" eigentlich verdient, größere Erfolge zu feiern. Insbesondere die recht frühen Bürgerkriegs-Missionen im Spiel zeigten, dass ein Prä-WW-2-Shooter funktionieren kann, wenn man ihn nur richtig angeht. Mit ein bisschen Glück nimmt sich Hersteller Activision diese Worte zu Herzen und bringt ein "Call of Duty: American Civil War" auf den Markt. Das wäre auf jeden Fall unterhaltsamer, als zum x-tausendsten Mal die Strände der Normandie zu stürmen.
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