DSL-Fallen
Bestandskunden-, Call-by-Call- & Umzugs-Falle
Die Bestandskunden-Falle
Preissenkungen geben viele DSL-Anbieter nur auf Nachfrage an Bestandskunden weiter. Sie sollten daher selbst aktiv werden. Ihr Anbieter zeigt sich zickig? In diesem Fall hilft oft der Hinweis darauf, dass Sie den Vertrag ansonsten zum nächstmöglichen Termin kündigen werden. Ein Wechsel in einen günstigeren Tarif ist in der Regel erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit möglich - und mit einer neuen Mindestlaufzeit verbunden.
Call-by-Call-Falle: Eingeschränkte (Vor-)Wahlfreiheit
Bei fast allen DSL-Anbietern fällt der Telefonanschluss der Telekom weg und wird durch einen des neuen Anbieters ersetzt. Das bringt vordergründig eine Ersparnis, hat aber auch einen Nachteil: Nahezu alle alternativen Netzbetreiber unterbinden Call-by-Call-Vorwahlen (die in der Regel mit 010 beginnen). Die Einschränkung klingt vertretbar, kann aber je nach Telefonierverhalten durchaus ins Gewicht fallen:
Wer beispielsweise den Telefon- und DSL-Tarif "Vodafone DSL Classic Paket" nutzt, zahlt für ein Gespräch in die Türkei 10 Cent pro Minute. Beim "InternetFlat Paket" sind es sogar 25 Cent. Mit dem günstigsten Call-by-Call-Anbieter würden Sie hingegen nur 1,3 Cent zahlen. Drastisch ist auch der Unterschied bei Anrufen ins Handynetz. Für einen Anruf zu Vodafone (D2) und T-Mobile (D1) würden Sie bei dem genannten Vodafone-Tarifen 19 Cent pro Minute zahlen. Wenn Ihr Gesprächspartner das O2- oder E-Plus-Netz nutzt, sind es sogar 22 Cent. Mit der günstigsten Call-by-Call-Vorwahl wären Sie schon mit 3,3 Cent dabei. Für ein zehnminütigen Gespräch ins E-Plus- oder O2-Netz zahlen Sie bei Vodafone also ganze 1,87 Euro mehr als mit einem Telekom-Anschluss und dem günstigsten Call-by-Call-Anbieter!
Immerhin bieten fast alle DSL-Anbieter Telefon-Flatrates in ausgewählte Länder für wenige Euro im Monat an. Sparfüchse können als Alternative Calling-Cards nutzen, die es an vielen Kiosken zu kaufen gibt - einige Tarifbeispiele finden Sie hier. Die Handhabung ist etwas umständlich, zudem sind die Tarife nicht ganz so günstig wie Call-by-Call. Bequemer ist das Callthrough-Verfahren - auch hier einige Preisbeispiele. Mit einigen Calltrough-Diensten können Sie auch kostenlos telefonieren.
Oder aber Sie telefonieren gratis übers Internet (VoIP) - zum Beispiel per Skype oder Sipgate. Telefonate ins Ausland und zu Handys können Sie darüber auch tätigen - zu weitaus günstigeren Tarifen als bei so manchem klassischem Telefonanschluss-Anbieter.
Noch eine Falle: DSL-Umzug kann teuer werden
Als hätte man bei einem Umzug nicht schon genug Stress und Kosten, muss man sich auch noch darum kümmern, dass der Telefon- und DSL-Anschluss mitzieht. Hier gibt es zweierlei zu beachten: Zum Einen sollte der Provider so früh wie möglich über die Umzugspläne informiert werden - wenn möglich, sechs bis acht Wochen vorher. Zum anderen müssen Sie sich auf eine Gebühr für den DSL-Umzug bezahlen. Diese beträgt je nach Provider zwischen 50 und 150 Euro.
Sollten Sie häufig Ihren Wohnort wechseln, kommt für Sie eventuell Internet übers UMTS/HSPA mit einem Surfstick oder UMTS-Router in Frage. Dann haben Sie keinerlei Stress mit dem DSL-Umzug und können auch unterwegs schnell surfen. Werfen Sie dazu einen Blick in unseren UMTS-Flatrate Tarifvergleich.
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08.10.11
HI,
Auch bei 2 Jahresvertrag bei Telekom muß man sein Modem oder Router
selber kaufen.
Laut Telekom ist das nicht im Packet.
Wechsle sowie so wieder, sobald der Vertrag 2 Jahre abgelaufen ist.
Der Service ist so unfreundlich wie die Mitarbeiter, sowie Anfragen per
E-Mail werden mit Allgemeine Schreiben abgetan.
Wolfgang
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08.10.11
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08.10.11
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08.10.11
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11.10.11
Gut ich muss nicht Kunde bei der Telekom werden.
die mindestens 5 im Monat teuerer sind
die nicht die maximale mögliche DSL Geschwindigkeit schalten
die keine kostenfreie Hardware vergeben.
Wobei es gibt auch Anbieter wie Tele2 da muss man ein Router mit monatlichen Kosten von 3 mit hinzubuchen,bei der TK ist das optinoal.
Bei Produkten wie T-Entertain wäre es aber nur mehr als fair die benötigte Hardware kostenfrei hinzuzugeben,denn im Gegensatz zu klassichen DSL gibt es keine Hardware Alternativen zur IP TV Receiver Box.
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11.10.11
Da kann man auf AVM Hardware ausweichen, solange die Telekom auch mit Routern arbeitet, die von AVM kommen. Leider hat sich die Telekom für Router von Hyundai entschieden und AVM-Hardware wird irgendwann nicht mehr kompatibel sein.
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02.08.12
Also ich hatte mittlerweile den Hyundai Router (Speedport723V) viermal gewechselt und musste meine Daten auf der angeschlossenen Festplatte ( USB) zweimal teuer wieder herstellen! Ich bin was t-com anbelangt geheilt
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02.08.12
Kann ich so nicht bestätigen.
Bei Congstar (Telekom-Tochter...) gibts bei einem 2J-Vertrag neben der erlassenden Freischaltungsgebühr entweder nen Standard-Router geschenkt oder sogar ne 7270er Fitzbox für 50€ (im freien Handel ab 170€).
Ich persönlich habe trotzdem lieber 100€ mehr bezahlt und die monatlich kündbare Variante gewählt. Der Service ist bisher nett, kostenlos und vorbildlich gewesen. Vielleicht, WEIL ich eben sofort kündigen kann. :D
Dass man so ein ominöses, kostenpflichtiges Sicherheitspaket erst manuell abwählen muß, trübt allerdings den guten Eindruck.
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02.08.12
[U]Die[/U] goldene Regel der EDV lautet: nicht gesicherte Daten sind verlorene Daten. Spätestens nach dem ersten Datengau sollte man diese Lektion eigentlich gelernt haben.
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02.08.12
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02.08.12
So gesehen hast Du natürlich Recht.
Aber ohne die "Geschenke" wirds ja auch nicht billiger.
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02.08.12
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