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So funktioniert CEC

01.03.2009 | 11:13 Uhr |

Das „High Definition Multimedia Interface“ (HDMI) überträgt nicht nur Bild und Ton in bester Digitalqualität. Neuerdings hilft die Verbindung auch bei der Systemsteuerung.

Der Gerätepark im Wohnzimmer der Zukunft hat viel mehr zu bieten als nur beste Bildqualität und diverse interaktive Extras auf Blu-ray-Discs und HD-DVDs. HD-Geräte der neuesten Generation können auch untereinander kommunizieren. Mit dem High Definition Multimedia Interface (HDMI) wurde der Weg frei für eine herstellerübergreifende Steuerung von Bild und Tonquellen, dem AV-Receiver und dem TV-Gerät oder Beamer. Das Steuerprotokoll namens CEC (Consumer Electronics Control) folgt einem definierten Standard, um die Grundfunktionen aller Geräte einer Wiedergabekette mit einer Fernbedienung zu steuern. So lassen sich etwa AV-Receiver und Fernseher zusammen mit dem Player ein- und auf den richtigen Eingang schalten, wenn man am HD-Player auf die „Play“-Taste drückt. Umgekehrt schalten sich alle Geräte aus, wenn man etwa den Fernseher oder den Player auf Stand-by schaltet.

Die CEC-Steuerung erlaubt eine noch weiter gehende Kommunikation zwischen den Geräten – etwa für die Übermittlung von Laufwerksbefehlen oder den Senderabgleich zwischen einem Rekorder und dem TV-Gerät. Doch bislang bieten die meisten Hersteller nur CEC-Grundfunktionen an. Immerhin funktioniert die CEC-Steuerung aber in ihren Basisfunktionen herstellerübergreifend.

In ersten Tests ließen sich zumindest alle CEC-tauglichen und per HDMI miteinander verbundenen Geräte etwa gemeinsam ein- und auf die richtigen Eingänge schalten. Die CEC-Technik wird allerdings von den Herstellern umständlich kommuniziert: Fast jede Marke gibt ihr einen anderen Namen, auch die Funktionen können sich unterscheiden. Einen Überblick über die bisherigen Namen haben wir auf der dritten Seite dieses Artikels zusammengestellt.

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