22.07.2008, 12:40

Andreas Kunze

Einsatzzweck entscheidend

CD-Player und MP3-Dompteur

Als weitere Klasse an MP3-Abspielgeräten haben sich Modelle auf der Basis tragbarer CD-Player etabliert. Sie spielen MP3-Songs von CD ab, kommen aber auch mit herkömmlichen Audio-CDs zurecht. So brauchen Sie nicht erst umständlich die Titel einer CD ins MP3-Format konvertieren – für audiophile Genießer führt ohnehin kein Weg an der Musik-CD vorbei. Aussetzer bei Erschütterungen gehören mittlerweile der Vergangenheit an: Dank eines Antischock-Zwischenspeichers lassen sich mindestens zwanzig Sekunden überbrücken – das reicht, bis die Scheibe wieder rund läuft. Pro Scheibe finden etwa 12 Stunden Musik in guter Qualität Platz. Die Preise beginnen sogar auf recht niedrigem Niveau: So ist der Grundig CDP 5100 SPCD schon für etwa 30 Euro zu haben. Fürs Mountainbiken oder Joggen ist die Player-Klasse wegen der sperrigen Gerätemaße aber wenig geeignet.
Handys mit MP3-Player inside
Wer keinen separaten MP3-Player erwerben will, sollte sich nach einem Handy umschauen, das mit erweiterter MP3-Funktionalität aufwartet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man braucht weniger Geräte mit sich herumschleppen und verpasst keinen Anruf, den man sonst schlicht überhört hätte. In dieser Geräteklasse ist Nokias 5320 XpressMusic zu Hause. Es beinhaltet einen speziellen Audio-Chip, um die Klangqualität zu verbessern. Bequem: Die Musikfunktionen des Players lassen sich sprachgestützt steuern. Zusätzlich ermöglicht das Handy schnelle Musik-Downloads via UMTS mit HSDPA oder USB 2.0. Allerdings zählen die Netzbetreiber nicht gerade zu den billigsten Musiklieferanten. Stattdessen bietet sich das Befüllen über den PC an. Dies kann entweder kabelgebunden via USB oder drahtlos per Bluetooth erfolgen.
Gimmicks – Meister der Integration
James Bond hätte seine wahre Freude daran: Inzwischen bekommen alle erdenklichen Geräte einen MP3-Player verpasst. Dabei handelt es sich keinesfalls nur um Billigware. Selbst der Spezialist für Designer-Sonnenbrillen, Oakley, führt mit der Thumb Pro ein audiophiles Modell im Sortiment. Allerdings hat das schicke Nasenfahrrad auch seinen Preis: Rund 160 Euro wechseln dafür den Besitzer. Auch vor Kugelschreibern, Ketten und Armbanduhren machen die erfindungsreichen Hersteller nicht Halt. Doch auch hier gilt: Man bekommt nur das, was man zahlt. Bei Preisen unter 50 Euro wird selten ein Produkt mit guter Verarbeitung zu finden sein.
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