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C-States: Stromsparfunktionen der CPU unter Linux erklärt

01.06.2015 | 12:09 Uhr |

CPU-Stromsparzustände unter Linux: Mit unserem Tipp können Sie sich die verschiedenen C-States anzeigen lassen.

CPUs der x86-Architektur brauchen seit dem 486er nicht immer auf Volllast zu arbeiten. Je nach Modell und Generation verfügen Prozessorkerne über interne Stromsparmodi, um die Leistungsaufnahme im Leerlauf zu reduzieren. Diese Ruhezustände sind stufenweise in mehrere „C-States“ unterteilt. Ein höherer C-State entspricht einem tieferen Ruhezustand.

So rufen Sie die C-State-Info ab

Abhängig davon, wie lange sich ein CPU-Kern im Leerlauf befindet, versetzt der Prozessor diesen in einen bestimmten C-State. Wie viel Zeit die CPU-Kerne in welchen C-States verbringen, zeigt das Kommandozeilen-Tool Powertop an. Es gibt Aufschluss über die verschiedenen Zustände einer Intel-kompatiblen CPU. Powertop ist in den Paketquellen der verbreiteten Distributionen enthalten und beispielsweise unter Debian/Ubuntu mit

sudo apt-get install powertop

schnell installiert. Der Aufruf erfolgt mit root-Rechten beziehungsweise mit „sudo“. Auf der Seite „Leerlauf-Statistik“, die Sie mit der Tab-Taste erreichen, zeigt Powertop pro CPU-Kern den prozentualen Anteil der Zeit an, die der Prozessor, seit dem Aufruf gemessen, in C-States verbringen konnte. Insgesamt haben Prozessorhersteller bis zu sechs C-States definiert, wobei C6 nur von neueren Intel-Prozessoren unterstützt wird.

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