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Business-Notebooks: Gute Technik reicht nicht

30.07.2007 | 08:30 Uhr |

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit Mobilrechnern ausstatten wollen, stehen vor einer anstrengenden Auswahl. Die Hersteller ihrerseits müssen mehr bieten als überzeugende Produkte.

Heute arbeiten immer mehr Beschäftigte nicht mehr ausschließlich im Büro, sondern auch unterwegs oder im heimischen Office. Eine Unter-
suchung der Initiative D21 belegt, dass heute bereits 6,8 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mobile Arbeiter sind.

Dieser Anteil wird bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich steigen, denn immer mehr Dienstleistungs- und Produktionsprozesse integrieren mobile Techniken.

Reisezeit wird Arbeitszeit

Die Gartner Group spricht in diesem Zusammenhang vom "Information Worker", der mit modernen mobilen Endgeräten und Lösungen seine Arbeitswelt neu gestaltet. Das erfordere viel Engagement, Flexibilität und nicht zuletzt eine hohe Qualifikation, so die Analysten.

Stimmen aber die Bedingungen, dann erhöht sich die Produktivität des Einzelnen, so eine Studie der Omni Consulting Group. Demnach steigt die Arbeitsproduktivität eines Vollzeitbeschäftigten im Durchschnitt um 13,4 TFP (Total Factor Productivity), wenn er mobile Endgeräte und Dienste nutzt.

Darüber hinaus würden durch die Mobilität neue Unternehmensprozesse in Gang gebracht, mit denen die Kundenzufriedenheit steigt und Firmen ihre Wettbewerbsposition verbessern können.

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