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12 coole Tipps zu Google Chrome
Die Standardsuche in Chrome ist - wen wundert´s - Google. Wenn Sie die Adresszeile (in Chrome auch "Omnibox" genannt) zur Suche in der aktuell aktivierten Suchmaschine nutzen möchten, dann geben Sie in der Adresszeile "?" gefolgt von dem Suchbegriff ein.
Mit einem Rechtsklick in die Adresszeile und der Auswahl von "Suchmaschinen bearbeiten..." können Sie die standardmäßig von Chrome genutzte Suchmaschine ändern. Chrome bietet von Haus aus bereits eine üppige Auswahl an Alternative zur Google-Suche an. Das Anlegen neuer Suchmaschinen ist einfach: Besuchen Sie einfach eine Website, die ein Sucheingabefeld besitzt, wie beispielsweise www.pcwelt.de. Wenn Sie nun den "Suchmaschinen bearbeiten"-Dialog via der Adresszeile aufrufen, dann finden Sie dort unter "Andere Suchmaschinen" den neuen Eintrag "pcwelt.de".
Wenn Sie in der Adresszeile "pcwelt.de durchsuchen:" gefolgt von einem Suchbegriff eingeben, dann werden nur Suchergebnisse auf der PCWELT.de-Suche angezeigt. Sie müssen natürlich nicht immer "pcwelt.de durchsuchen:" eingeben. Schnell geht´s wenn Sie "pcwelt.de" und dann die Tab-Taste drücken.
In Chrome ist ein Easteregg versteckt, das allerdings leider nur in Windows XP funktioniert. Sie können das Easteregg aktivieren, indem Sie in der Adresszeile "about:internets" eingeben. Es werden Röhren angezeigt und der Tab-Name lautet "The Tubes are Clogged!" (Die Röhren sind verstopft). Das Easteregg ist eine Anspielung auf den US-Senator Ted Stevens, der das Internet im Juni 2006 in einer Metapher als eine "Anreihung von Röhren" bezeichnete und damit unter Beweis stellte, dass er nicht allzu viel Ahnung vom Thema Internet hat(te).
Ein Eingabefeld (beispielsweise in einem Forum) ist Ihnen zu klein und Sie brauchen mehr Platz? Kein Problem: Chrome zeigt die rechte untere Ecke eines Eingabefelds "geriffelt" an. Sie können mit der Maus in diesem Bereich klicken und bei gedrückter, linker Maustaste das Eingabefeld auf die gewünschte Größe "aufziehen".
Jeder Browser hat ihn: Das Haus-Icon, dass dafür sorgt, dass man wieder auf seine Lieblingssite kommt, sobald man darauf drückt. Bei Chrome existiert dieses Icon standardmäßig nicht. Wer es vermisst, kann aber leicht Abhilfe schaffen. Klicken Sie in der Tool-Leiste auf das Werkzeug-Symbol und dann auf "Optionen". Wechseln Sie nun in den Reiter "Grundeinstellungen". Hier finden Sie unter "Homepage" den Eintrag "Home-Schaltfläche auf der Toolbar anzeigen", mit dem sich das Haus-Icon aktivieren lässt.
Sie können eine in einem Tab geöffnete Website in einem eigenen Chrome-Fenster öffnen. Dazu klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Tab und ziehen den Tab dann bei gedrückter linker Maustaste quasi aus dem Browser heraus. Umgekehrt funktioniert dies natürlich auch: Ziehen Sie einfach einen Tab in den Tab-Bereich des gewünschten Chrome-Fensters und lassen dann einfach die linke Maustaste los.
Chome meldet jede Adresszeilen-Eingabe an Google. Wieso? Schuld ist die Autovervollständigen-Funktion, die nur dann funktioniert, wenn die Eingabe des Anwenders an Google übermittelt wird, damit von dort zur Anwender-Eingabe passende Vorschläge unter der Adresszeile eingeblendet werden können. Dabei gilt: Wohin Sie surfen und was Sie in der Adresszeile eingeben, geht Google nichts an. Damit Google auch nichts davon erfährt, sollten Sie die Autovervollständigen-Funktion lieber abschalten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Adresszeile und wählen im Kontextmenü "Suchmaschinen bearbeiten..." aus. Im sich anschließend öffnenden Fenster entfernen Sie nun das Häkchen bei "Automatische Vorschläge zur Vervollständigung der in die Adressleiste eingegebenen Suchanfragen und URLs".
Die Inkognito-Funktion soll die Privatsphäre des Anwenders beim Surfen schützen. Wenn Sie nicht sicher sind, was für eine Seite sich beim Anklicken eines Links öffnet, dann können Sie die betreffende Seite auch im Inkognito-Modus öffnen. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen dann im Kontextmenü "Link in Inkognito-Fenster öffnen" aus.
Eigentlich schon witzig: Für jeden Browser bietet Google eine nützliche Toolbar an, nur für Google Chrome ist diese Toolbar nicht verfügbar. Der ehemalige Chefredakteur der PC-WORLD, Harry McCracken, hat in seinem Blog Technologizer.com das Projekt "Google Fakebar" ins Leben gerufen und erläutert dort ausführlich, wie man zumindest ansatzweise die Google Toolbar auch in Chrome nutzen kann. Mehr .
Chrome hat in der Tat einige coole Funktionen, aber treue Firefox-Fans müssen nicht traurig sein. So ziemlich jede Chrome-Funktion lässt sich - Addons sei dank - auch bei Firefox realisieren. Wie das geht, erläutert Funktion für Funktion


