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Brightmail: Bereits 62 Prozent aller Mails sind Spam

04.03.2004 | 09:45 Uhr |

In einer aktuellen Untersuchung hat das Anti-Spam-Unternehmen Brightmail festgestellt, dass im Februar 2004 bereits 62 Prozent aller weltweit versendeten Mails Spam waren.

In einer aktuellen Untersuchung hat das Anti-Spam-Unternehmen Brightmail festgestellt, dass im Februar 2004 bereits 62 Prozent aller weltweit versendeten Mails Spam waren. Bei den meisten Werbe-Mails handelte es sich laut Unternehmen um Werbung für Produkte (24 Prozent) und finanzielle Dienstleistungen (18 Prozent).

In die Kategorie "nicht jugendfrei" fielen 14 Prozent der Spam-Mails und insgesamt 15 Prozent stellten Betrugsversuche dar. Darin enthalten ist auch das so genannte "Phishing", bei dem Nutzern vorgegaukelt wird, es handele sich um eine offizielle Mail eines bekannten Unternehmens, wie beispielsweise Ebay, in der sensible Informationen wie Passwörter, Kreditkarteninfos oder ähnliches abgefragt werden.

Die Statistiken beruhen auf einem Netzwerk von Lockvogel-Postfächern. In speziellen Zentren in Dublin und San Francisco werden die abgefangenen Spam-Mails rund um die Uhr ausgewertet und täglich eigenen Angaben zufolge rund 30.000 neue Filterregeln für die Anti-Spam-Software von Brightmail erstellt.

Die rasante Zunahme unerwünschter Werbung zeigt ein Vergleich mit dem Jahr 2002. Damals waren lediglich 7 Prozent aller weltweit versendeten Mails Spam. Weitere Informationen finden Sie hier und hier bei Brightmail.

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