27276

Die richtige Kamera für ambitionierte Fotografen

17.09.2008 | 12:19 Uhr |

Bridge-Kameras müssen sich mittlerweile nicht mehr hinter Spiegelreflex-Modellen verstecken. Mit hoher Lichtempfindlichkeit und sehr guter Abbildleistung erfüllen sich auch die Ansprüche ambitionierter Fotografen. Trotzdem gibt es Wünsche, die nur eine SLR erfüllen kann.

Lange war die Welt der Fotografie klar aufgeteilt: Profis kauften sich eine Spiegelreflexkamera, alle anderen eine digitale Knipse. Mittlerweile gibt es aber SLR-Modelle zu so günstigen Preisen, dass so mancher Hobbyfotograf mit Profiambitionen schwach wird. Doch nicht immer erkauft man sich damit den Weg in den Fotografenhimmel – denn auch wer sich eine Spiegelreflexkamera mit hochwertigen Objektiven kauft, macht damit nicht automatisch perfekte Bilder. Entscheidend ist noch immer der Anwender hinter dem Kameragehäuse. Und wenn der mit seiner Kamera überfordert ist, enttäuschen auch die Bilder.
Es lohnt sich also, vor dem Kauf genau zu überlegen, ob es wirklich eine SLR sein muss oder ob man nicht mit einer guten Bridge-Kamera besser bedient ist. In diesem Artikel erklären wir Ihnen genau, welches Modell sich für Ihre Ansprüche besser eignet und worauf Sie bei den beiden Kameratypen jeweils achten müssen.

SLR-Feeling ohne Schlepperei
Oft lässt sich die Entscheidung für eine Bridge-Kamera ganz einfach fällen, indem man zu sich selbst schonungslos ehrlich ist: Wollen Sie wirklich für Ihre Fototouren ständig eine Tasche mit Objektiven mit sich herumschleppen? Und je nach Fotosituation das Objektiv wechseln? Oder sind Sie eher ein Typ, der bessere Fotos als mit einer kompakten Digicam schießen will, die Vorteile eines All-in-One-Modells aber durchaus zu schätzen weiß? Dann sind Sie mit einer Bridge bestens bedient. Denn wie der Name schon sagt: Eine Bridge-Kamera schlägt die Brücke zwischen zwei Kamerawelten – das bedeutet, Sie bekommen damit eine Kamera, die die Vorteile von einfach bedienbaren Kompaktkameras mit denen professioneller Spiegelreflexmodelle vereint. Äußerlich ähneln Bridge-Kameras mit ihrem großen Objektiv eher den SLRs als handlichen Kompaktknipsen. Das Objektiv ist aber fest verbaut und deckt einen riesigen Brennweitenbereich ab, oft von 28 bis 300 Millimetern Brennweite. Eine gute Bridge hat außerdem ein manuelles Zoom. Das bedeutet, dass Sie wie bei einer SLR durch Drehen am Objektiv an ein Motiv heranzoomen. Dadurch lässt sich optimal der gewünschte Bildausschnitt bestimmen. Eine Vielfalt an Einstellmöglichkeiten bietet dem Nutzer außerdem alle Möglichkeiten zur perfekten Bildkomposition.

0 Kommentare zu diesem Artikel
27276