29.12.2008, 10:01

Johann Baumeister

Schritt für Schritt

Bootmanager

Der Bootloader von Xen verlangt den exklusiven Zugriff auf die Festplatte. Ein Mehrfach-Boot zusammen mit anderen Betriebssystemen oder Konfigurationen, wie es im Test hilfreich sein mag, ist nicht möglich.
Wie oben erwähnt, war auf der ersten Festplatte des Rechners bereits die Version 4.0.1. des XenServer eingerichtet. Auf der zweiten Platte sollte nun der XenServer 5.0.0 installiert werden. Der Setup-Prozess erkannt die bestehende Version 4.0.1. auf der ersten SATA-Platte korrekt und schlug einen Upgrade vor – was wir ablehnten. Um bei einem Fehler oder Abbruch der Installation nicht die bestehende und lauffähige Version 4.01. zu verlieren, entschieden wir uns für die Option der parallelen Neuinstallation des XenServer 5.
Festplatten werden vom Installationsprozess gemäß der Linux-Notation als /dev/sda und /dev/sbd bezeichnet. Neben der Option zum Upgrade des bestehenden XenServer 4.0.1. auf der Platte /dev/sda bot der Installationsprozess eine Neuinstallation auf der zweiten Platte /dev/sdb an. Als Nächstes erscheint das Menü „Select Installation Source“ zur Auswahl des Installationsmediums. Hier werden die Optionen Local media (CD-ROM), HTTP or FTP und NFS angeboten. Aus der Liste dieser Medien ist ersichtlich, dass der XenServer auch über Netzwerkstrecken und HTTP-Verbindungen eingerichtet werden kann.
Die nächste Frage widmet sich der Installation der Linux-Templates. Liegt bereits eine CD mit diesen Templates vor und benötigt man auch Linux-Gäste im XenServer, so sollte man die Installation der Linux-Unterstützung bejahen. Im Testszenario hatten wir die CD mit den Linux-Templates allerdings noch nicht vorliegen und verzichteten daher auf deren Einbindung. Die Linux-Templates lassen sich allerdings auch später jederzeit nachinstallieren. Dazu später mehr.
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