Apple iMAC

Apple Apple iMAC
Hersteller: Apple
Kategorie: iMac
Preise: 120 Angebote ab 999
Testnote: -
Leserwertung:

3 1

07.07.2009, 17:10

Alexander Kuch

Technik-Check Apple Boot Camp

Boot Camp Systemsteuerung, Fazit und Ausblick

Die Systemsteuerung von Boot Camp
Neben der Uhr in der Taskleiste befindet sich nun das Symbol für die Boot-Camp-Systemsteuerung. Dort legen Sie als Standard fest, mit welchem System der Apple iMac booten soll.
Dies ist aber noch längst nicht alles, was die Boot Camp Systemsteuerung zu bieten hat. Auf der ersten Registerkarte finden Sie den „Firewire-Festplattenmodus“. Dieser erlaubt es Ihnen, den iMac über ein Firewire-Kabel mit einem anderen Computer zu verbinden. Nach dem Start im Firewire-Festplattenmodus fungiert Ihr iMac als Festplatte, auf die Sie vom anderen Computer aus zugreifen können.
Neben der Regelung der Display-Helligkeit können Sie in der Boot Camp Systemsteuerung unter „Fernbedienung“ den Infrarotempfänger für Fernbedienungen deaktivieren. Unter „Stromversorgung“ legen Sie fest, ob der iMac nach einem Stromausfall neu starten soll oder nicht.
Während der iMac startet, können Sie allerdings auch jedes Mal neu entscheiden, welches Betriebssystem gebootet werden soll: Drücken Sie dazu nach dem Einschalten (spätestens während des typischen Start-Tons von Apple) die „Alt“-Taste und halten diese gedrückt, bis der Bootmanager erscheint. Nun können Sie entweder Mac OS X oder Windows auswählen.
Weitere Informationen und Support für Boot Camp
Eine ausführliche Anleitung für Boot Camp im PDF-Format bietet Apple mit dem Download Boot Camp Installationshandbuch – Anleitung für alle Funktionen und Einstellungen an. Dort finden Sie auch Informationen zur Tastenbelegung einer Apple-Tastatur unter Windows. Die Support-Seite von Boot Camp mit Informationen zur Fehlerbehebung hält der Apple Boot Camp Support bereit.
Fazit: Mit Boot Camp das Beste aus zwei Welten vereinen
Mit Boot Camp ist die Zeit der Rivalität zwischen der Apple- und Windows-Welt endgültig vorüber. Was früher undenkbar war, ist inzwischen Realität: Apple erlaubt nicht nur die Windows-Installation auf dem Mac sondern stellt auch alle notwendigen Werkzeuge dafür zur Verfügung, und dies ganz ohne Virtualisierung. Der Boot-Camp-Assistent partitioniert die Festplatte schnell und sicher, allerdings gibt es nur die Möglichkeit für eine weitere Partition. Die Festplattenkapazität von einem Terabyte würde mühelos ausreichen, um neben Mac OS X zwei Windows-Installationen auf die Platte zu packen (beispielsweise Vista und XP). Doch dies ist momentan nicht vorgesehen – es sei denn, der Mac verfügt über mehrere physikalische Festplatten. Komfortabel ist aber, dass Sie bei der Partitionierung auch eine frei definierte Partitionsgröße festlegen können.
Eine große Hilfe sind die Windows-Treiber auf der Installations-DVD von Mac OS X – eine langwierige Treibersuche bei den jeweiligen Komponenten- und Chipsatz-Herstellern entfällt. Bei der Unterstützung der 64-Bit-Varianten von Windows gibt es allerdings noch Nachbesserungsbedarf: Die 64-Bit-Treiber sollten nicht nur beim Mac Pro und Macbook Pro, sondern auch bei allen anderen Mac-Modellen funktionieren, sodass der Arbeitsspeicher von 4 GB voll genutzt werden kann. Insgesamt überzeugt im Test die schnelle, unkomplizierte und reibungslose Installation und Konfiguration eines 32-Bit-Windows auf dem iMac – so können Sie das beste aus zwei Welten auf einem Gerät nutzen
Ausblick
Mit der Boot-Camp-Umgebung hat Apple einen Standard gesetzt, an dem sich Microsoft ein Beispiel nehmen kann: Die Installation anderer Betriebssysteme aus einer bestehenden Windows-Umgebung heraus mit automatischer Festplatten-Partitionierung ist bisher in keiner Windows-Version vorgesehen. Lediglich eine virtuelle Umgebung bietet Microsoft mit Virtual PC für die Nutzung weiterer Betriebssysteme an. Obwohl so eine Implementierung in kommenden Windows-Versionen interessant wäre, bleibt das Treiber-Problem als typisches Kennzeichen der Windows-Welt: Microsoft kann keineswegs die Bereitstellung von Hardware-Treibern für eine unübersehbare Zahl von Geräten und Betriebssystemen zugemutet werden. Hier sind die Hardware-Hersteller gefragt, sich mehr im Bereich anderer Systeme, beispielsweise Linux, zu engagieren.
Seite 4 von 4
Nächste Seite
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT-Experten lösen Ihr PC-Problem
Immer informiert mit dem PC-WELT Newsletter
Best-of PC-WELT   PC-WELT Apps
PC-WELT Business-IT   PC-WELT Community
Facebook-Freunde empfehlen
3x PC-WELT testen!
Ja, ich teste 3x die PC-WELT mit DVD für nur 11,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
PC-WELT 6/ 2012
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
- Anzeige -
Angebote für PC-WELT-Leser

PC-WELT Verleihshop
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. DVDs und Spiele bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für Strom, Gas und DSL. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Preisvergleich
In unserem großen Preisvergleich finden Sie die günstigsten Preise und alle redaktionellen Tests auf einen Blick.

- Anzeige -
Marktplatz
DELL

Dell Vostro 3550 Business Notebook
Komfort eines erweiterten Arbeitsbereichs, ohne mobile Anforderungen zu beeinträchtigen.

Congstar

congstar Full Flat nur noch 39,99€
Endlos in alle dt. Netze telefonieren, beste D-Netz-Qualität.

Congstar

Der günstige Tarif für Vielsurfer
congstar Smart 100. Surfen und telefonieren im besten D-Netz.

CosmosDirekt

CosmosDirekt Riesterrente
Mit der Riester-Rente privat mit hohen staatlichen Zulagen fürs Alter vorsorgen.

104350
Content Management by InterRed