Ratgeber Datenlöschung

Boot-CD erstellen

DBAN ist ein wahrer Datenkiller. Nach dem Starten des PCs ab CD brauchen Sie nur einen einzigen kurzen Befehl einzugeben, danach beginnt die Software sofort und selbstständig mit dem Löschen aller Festplatten – ohne weitere Rückfragen. Laden Sie Darik's Boot and Nuke 1.0.7 herunter. Es handelt sich um eine ISO-Datei von etwa 2 MB Größe. Brennen Sie die Datei mit einer Funktion wie Image brennen auf einen leeren CD-Rohling. Falls Ihr Brennprogramm keine solche Option hat, erledigen Sie das in null Komma nichts mit dem kostenlosen ImgBurn. Nehmen Sie die Disk jetzt aus Ihrem Arbeits-PC und beschriften Sie diese deutlich, zum Beispiel mit DBAN-Datenkiller. Legen Sie die DBAN-CD nun ins Laufwerk des gewünschten PCs ein und starten Sie ihn ab dieser Disk auf.
Bootet der PC nicht von selbst ab dem CD-Laufwerk? Suchen Sie auf dem Bildschirm unmittelbar nach dem Einschalten nach einem Hinweis, wie Sie das Boot-Menü oder das BIOS-Setup öffnen können. "Press ESC to BBS Popup" bedeutet beispielsweise, dass Sie in genau dem Moment per Esc-Taste ins Boot-Menü gelangen. Dort wählen Sie das CD-Laufwerk als temporäres Aufstartmedium aus. Bei älteren PCs rufen Sie das BIOS-Setup stattdessen über eine Taste wie F2, F10 oder F12 auf. Dort stellen Sie die Aufstartreihenfolge (Boot order) auf "CD-ROM first" (CD-ROM zuerst) um. Nun sollte dem Auf Aufstarten ab CD nichts mehr im Weg stehen. Sobald der Rechner die DBAN-CD geladen hat, erscheint eine kurze Programmeinleitung, gefolgt von der Zeile "boot:". Tippen Sie dahinter den Befehl autonuke ein und drücken Sie Enter.
Jetzt beginnt eine bis zu zwei Minuten dauernde Startphase, danach macht sich DBAN an das Löschen der Laufwerke. Sobald der Vorgang begonnen hat, können Sie die CD übrigens aus dem Laufwerk nehmen. DBAN läuft ab diesem Moment nur im Arbeitsspeicher und führt drei Löschdurchgänge aus. Das dauert meist ein paar Stunden. Danach findet garantiert keiner mehr Daten von Ihnen. Nach einer solchen kompletten Löschaktion ist die Festplatte leer. Sie enthält also auch keine Partitionen mehr. Diese müssen später während der Installation des Betriebssystems neu erstellt werden. Die Installationsassistenten bieten hierzu Hand und schlagen Ihnen jeweils automatisch das richtige Vorgehen vor.
Stichwort: ISO-Datei
Bei Dateien mit der Endung ISO handelt es sich um CD-Images (vorgefertigte, nach dem ISO-Standard angefertigte Abbilder einer CD). Diese lassen sich praktisch mit jedem Brennprogramm auf eine CD-R brennen.
Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCtipp.
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