Nachdem mögliche Programme identifiziert wurden, die den Blocker enthalten könnten, geht es nun darum, sie auszuschalten. Auf Grund der meist fehlenden Zugriffsrechte gelingt dies dem Spielefreak vermutlich nur unter Windows 9x, nicht aber unter NT.
Da diese Programme meist unsichtbar im Hintergrund arbeiten tauchen sie nicht als Task unter undlt;Strgundgt;-undlt;Altundgt;-undlt;Entfundgt; ("Programme schließen"), im Task Manager bzw. in der Systemtray auf.
Deshalb benötigt man zusätzliche Tools, oder Task-Manager, die nicht von Microsoft stammen.
Ein Beispiel ist ProcDump. Mit Hilfe dieses Programms ist es möglich Programme, die im Hintergrund laufen, sichtbar zu machen und die entsprechenden Tasks zu schließen (rechter Mausklick auf den dargestellten Task und dann "Kill Task" auswählen).
Alle Blocker-Programme konnten damit unter Windows 98 außer Gefecht gesetzt werden.
Dadurch ist es möglich, das entsprechende Blocker-Programm zu identifizieren, um es im Windows- oder Windows\System-Verzeichnis umzubenennen und damit das Laden nach einem Neustart zu verhindern. Eleganter ist allerdings, gleich den entsprechenden Registry-Schlüssel zu löschen.
Um solche Sabotageakte zu verhindern sollten die Hersteller der Blocker-Software noch Routinen einbinden, die eine einfache Deaktivierung verhindert bzw. das Programm als VXD bzw. WDM implementieren, damit sie nur mit Risiko - wenn überhaupt - zu deaktivieren sind.
Eine einfachere Möglichkeit wäre es, den Blocker in mehreren Tasks laufen zu lassen und beim Beenden eines Tasks diesen automatisch durch den zweiten oder dritten wieder neu zu starten. In einem Fall liefen auch schon mehrere Tasks parallel, allerdings waren sie durch ihre Größe der Arbeitsgeschwindigkeit auf diesem Rechner nicht gerade zuträglich.
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